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Bolands Kopfball lässt Eintracht jubeln

Jubel über Mirko Bolands Tor: Es gratulieren Onel Hernandez (l.) und Christoffer Nyman. imago

Lieberknecht-Elf holt ersten Sieg des Jahres in Sandhausen und hält Tuchfühlung nach oben.

Von Elmar von Cramon, 24.02.2017.

Braunschweig. Sandhausen bleibt ein gutes Pflaster für Eintrachts Zweitliga-Fußballer. Wie bereits 2015 gelang den Löwen der erste Auswärtserfolg des Jahres im Stadion am Hardtwald. Vor 4500 Zuschauern sorgte Mirko Boland in der 71. Minute per Kopf für das Tor des Tages in einer spannenden und weitestgehend ausgeglichenen Partie. Der gleichzeitige Erfolg von Union Berlin über 1860 München verhinderte zwar den Sprung zurück in die Aufstiegszone, dennoch bleibt die Elf von Torsten Lieberknecht vor dem Spitzenspiel gegen den VfB Stuttgart am übernächsten Montag auf Tuchfühlung.

Zunächst kamen die Hausherren gefährlich vor den Kasten, doch Daniel Gordon segelte im Anschluss an eine kurze Ecke an der Hereingabe vorbei (6.). Kurz darauf musste Jasmin Fejzic beim Kopfball von Damian Roßbach erstmals eingreifen, fing den Ball aber sicher (10.). Auf der Gegenseite setzte Onel Hernandez am Elfmeterpunkt Domi Kumbela gefährlich in Szene, doch SVS-Kapitän Stefan Kulovits hinderte Eintrachts Top-Torschützen im letzten Moment am Abschluss (11.).
Dann kam erneut Sandhausen zum Zuge, doch Lucas Höler zielte nach mustergültiger Ballannahme im Strafraum einige Etagen zu hoch (16.). Beide Teams schenkten sich nichts, sodass es immer wieder zu intensiven Zweikämpfen kam. In der Folge deuteten jedoch die Kurpfälzer, mehr Durchschlagskraft im Angriff an: Thomas Pledl prüfte Fejzic (24.), der wenige Minuten später wieder im Blickpunkt stand, als er nach einer Ecke den Kopfball von Julian Derstroff von der Linie kratzte (26.). Sein Gegenüber Marco Knaller wurde bei einer Flanke von Ken Reichel zum ersten Mal geprüft, nachdem Philipp Klingmann die Kugel gefährlich in Richtung kurzes Eck abgefälscht hatte (29.). Kurz darauf musste der Österreicher erneut eingreifen und wehrte einen strammen Distanzversuch von Hendrick Zuck zur Ecke ab (32.).
Kurz nach Wiederanpfiff wurde Fejzic von Höler geprüft (46.). Anschließend war das Bemühen beider Mannschaften, die Partie an sich zu reißen, spürbar: Nachdem Andrew Wooten von Reichel erfolgreich am Abschluss gehindert worden war, fuhren die Löwen einen mustergültigen Konter, doch Christoffer Nyman bekam per Kopf keinen Druck hinter die gute Flanke von Zuck (54.). Wenig später setzte Hernandez Mirko Boland an der Strafraumgrenze in Szene, doch dessen Schuss ging knapp vorbei.
Eintracht näherte sich dem gegnerischen Tor immer häufiger an und kam schließlich zum Erfolg: Hernandez schlug einen Freistoß von rechts in den Strafraum, Tim Knipping köpfte an den eigenen Pfosten und Boland nickte den Abpraller zur Führung ein (71.). Die Gastgeber reklamierten vergebens ein vorangegangenes Foulspiel von Gustav Valsvik an Gordon. Und die Löwen wollten noch mehr: Ofosu-Ayeh zog aus vollem Lauf ab, doch Knaller entschärfte den Ball mit einer Glanzparade (76.).
Auf der Gegenseite fischte Fejzic einen Pledl-Freistoß aus dem Winkel (80.). Abermals reklamierten dann die Gastgeber, doch das Handspiel des eingewechselten Suleiman Abdullahi im Strafraum erfolgte mit angelegtem Arm und war somit nicht strafstoßwürdig (81.). Dann wechselte Lieberknecht Jan Hochscheidt ein, der bei seiner ersten Aktion gleich den zweiten Treffer auf dem Fuß hatte (83.).
Doch auch auf der Gegenseite blieb es spannend: Ofosu-Ayeh blockte mit ganzem Körpereinsatz einen Höler-Schuss (87.), sodass Eintracht den Vorsprung über die Zeit bringen konnte.
Mannschaft: Fejzic - Reichel, Valsvik, Decarli, Ofosu-Ayeh - Hernandez, Boland, Moll (88. Matuschyk), Zuck (82. Hochscheidt) - Kumbela (65. Abdullahi), Nyman.
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