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Bittere Niederlage für Eintracht

Hatte alle Hände voll zu tun: Eintrachts Torhüter Daniel Davari. Foto: Susanne Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Braunschweiger verlieren hoch mit 0:4 beim Hamburger SV.

Von Elmar von Cramon, 01.09.2013

Hamburg. Eine bittere Niederlage kassierten Eintrachts Erstliga-Kicker gestern gegen den HSV. Mit 0:4 (0:2) unterlagen die Löwen den Hanseaten, die sich als das reifere Team entpuppten, zielstrebiger agierten und die Braunschweiger Aussetzer in der Defensive konsequent bestraften.

Die auf gleich fünf Positionen veränderte Eintracht-Elf startete mutig und gab durch Karim Bellarabi (2.) den ersten Warnschuss ab. Die Führung erzielte kurz darauf jedoch der HSV: Eine Hereingabe von Maximilian Beister fälschte Deniz Dogan unglücklich ab; Rafael van der Vaart schnellte in die Lücke und spitzelte den Ball an Daniel Davari vorbei ins Netz. Auch in der Folge blieb der HSV gefährlich, doch Jacques Zoua traf nach einer Standardsituation nur die Querlatte (9.) Von Eintracht war zu diesem Zeitpunkt wenig zu sehen und wie vor dem ersten Gegentreffer fiel das zweite HSV-Tor ebenfalls nach einem langen Ball von HSV-Keeper René Adler: Beister setzte sich an der rechten Strafraumseite robust gegen Dogan durch und spielte in die Mitte, wo Zoua nur noch einschieben musste.
Nach dem 0:2 steckten die Blau-Gelben jedoch nicht auf und kamen durch Simeon Jackson zur Torchance, die Adler mit einer tollen Parade jedoch vereitelte (23.). Danach war wieder der HSV am Drücker: Davari parierte erneut glänzend gegen van der Vaart (24.) und hatte Glück, dass Norman Theuerkauf mit einem Abwehrversuch nur den Pfosten statt das eigene Tor traf (28.). Im weiteren Verlauf zeigten sich die Löwen defensiv zumindest ebenbürtig, vermochten die HSV-Abwehr aber vor dem Halbzeitpfiff nicht mehr unter Druck zu setzen.
Im zweiten Durchgang mussten die Zuschauer zunächst auf Torraumszenen warten, dann wurde der HSV zweimal gefährlich: Erst köpfte Heiko Westermann einen Freistoß knapp am Tor vorbei, dann rettete Davari mit einer Glanzparade gegen den Kopfball von Zoua (55.) und den Schuss des von van der Vaart glänzend in Szene gesetzten Beister (58.).
Dem Eintracht-Spiel mangelte es nicht an Einsatz, allerdings fehlten zündende Ideen, um die Defensive der Hanseaten ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Eine Flanke von Benny Kessel, die in den Armen von Adler landete, war das einzige Offensiv-Lebenszeichen, im Gegenzug parierte Davari abermals glänzend gegen Petr Jiracek (69.).
Die beiden Schlusspunkte unter eine aus Braunschweiger Sicht ernüchternde Partie setzte Hakan Calhanoglu: Nach seiner Einwechslung tankte er sich durch die blau-gelbe Defensive und überwand Davari mit einem Aufsetzer von der linken Strafraumseite. Kurz vor dem Abpfiff zirkelte er einen Freistoß in die linke Torecke, nachdem Torsten Oehrl vor der Strafraumgrenze rustikal zu Werke gegangen war.
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