Anzeige

Bitter: Eintracht verliert mit 0:1

Schreit seinen Frust über die Niederlage hinaus: Eintrachts Mirko Boland. Foto: Getty Images
 
Kampf um den Ball: Freiburgs Torschütze Gelson Fernandes und der Braunschweiger Karim Bellarabi (r.). Foto: Agentur Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Braunschweiger kassieren unnötige Niederlage gegen SC Freiburg.

Von Elmar von Cramon, 24.11.2013.

Braunschweig. Eine völlig unnötige 0:1-Niederlage musste Fußball-Erstligist Eintracht Braunschweig gestern vor 21 810 Zuschauern im heimischen Stadion gegen den SC Freiburg hinnehmen.

Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht verpasste damit die gute Gelegenheit, den Tabellennachbarn zu überflügeln. Stattdessen sind die „Löwen“ mit ihren acht Zählern wieder auf den letzten Platz zurückgefallen, punktgleich mit Nürnberg.
Das Herausspielen zahlreicher Torgelegenheiten hatte nicht für einen Braunschweiger Erfolg ausgereicht, da Präzision und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss fehlten. Die Gäste machten es dagegen besser und nutzten eine ihrer wenigen guten Chancen und stehen nun drei Punkte vor den Braunschweigern.

Nach dem Gegentreffer durch Gelson Fernandes in der 52. Minute mussten die Blau-Gelben zudem noch ohne ihren Coach Torsten Lieberknecht auskommen, der wegen Reklamierens vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt worden war.
Eintracht erwischte den besseren Start und hatte durch einen Fernschuss von Damir Vrancic (3.) und Deniz Dogan aus der Nahdistanz (9.) die ersten Gelegenheiten. Danach vergab Sebastian Freis nach einem schönen Doppelpass mit Admir Mehmedi die erste Freiburger Chance (10.). In der Folge war dann Eintracht am Drücker, doch überhastete Abschlüsse von Norman Theuerkauf (16.) sowie Omar Elabdellaoui (21.) und Ermin Bicakcic (22.) standen einer Führung für die Hausherren entgegen. Auf der Gegenseite ließ ein Lattenkopfball von Nicolas Höfler den Zuschauern den Atem stocken (26.). Kurz vor dem Seitenwechsel fand Karim Bellarabi nach schönem Zuspiel von Elabdellaoui in Baumann seinen Meister (44.) sodass es mit einem torlosen Remis in die Kabinen ging.

Eintracht kam mit neuer Energie aus den Katakomben, hatte aber Pech: Zunächst verpasste Mirko Boland eine schöne Flanke von Domi Kumbela (46.), der sich anschließend als Vorbereiter betätigte: Nach Zuspiel von Bellarabi bediente der mit dem Rücken zum Tor stehende Angreifer den heraneilenden Norman Theuerkauf, der jedoch völlig frei im Strafraum am glänzend reagierenden Baumann scheiterte (49.).
Kurze Zeit später dann die Gästeführung: Mehmedi dribbelte sich über links in die Mitte, fand Oliver Sorg, der den im Zentrum ungedeckt stehenden Gelson Fernandes bediente, der die Braunschweiger aus ihrem Drei-Punkte-Traum riss. Lieberknecht wurde von Schiedsrichter Stark im Anschluss auf die Tribüne verbannt, nachdem er reklamierte, der Ball sei vor dem Tor im Aus gewesen.
Eintracht wirkte geschockt, kam aber dennoch zu Gelegenheiten. Allerdings waren die Schüsse von Boland (56.), Bellarabi (57.) oder der abgefälschte Versuch von Kevin Kratz (62.) nicht zwingend genug, um die immer sicherer werdende Freiburger Defensive aus den Angeln zu heben.

Die Breisgauer verlegten sich aufs Kontern, Freis konnte die beste Chance aus halbrechter Position aber nicht zur Vorentscheidung nutzen (82.), auch der eingewechselte Francis Coquelin traf nur das Außennetz (87.). Eintracht rannte weiter an, konnte sich aber keine klare Chance mehr erarbeiten. Boland verfehlte mit einem letzten Distanzversuch das Tor (89.) bevor Schiedsrichter Stark die Partie abpfiff.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
8
Peter Brückner aus Braunschweig - Innenstadt | 24.11.2013 | 14:05  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.