Anzeige

„Besondere Herausforderung“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt am Sonnabend (13 Uhr) bei Energie Cottbus an.

Von Elmar von Cramon, 21.11.2012

Braunschweig. Ihre bislang sensationelle Saisonbilanz wollen Eintrachts Zweitliga-Fußballer auch am Sonnabend im Spiel bei Energie Cottbus (Anstoß 13 Uhr) aufrechterhalten.

Die Partie in der Lausitz bildet den Auftakt zur letzten englischen Woche des Kalenderjahres 2012, in der die Blau-Gelben dann noch gegen den FC St. Pauli (28. November) sowie beim FSV Frankfurt (2. Dezember) antreten müssen.
„Wir haben uns gegen Ingolstadt stabil gezeigt. Ich hoffe, dass wir diese Stabilität auch in Cottbus an den Tag legen können“, erwartet Torsten Lieberknecht von seiner Mannschaft, die guten Leistungen zu bestätigen. Vor allem die Tatsache, dass sein Team auf den Sieg von Verfolger Kaiserslautern reagierte und selbst drei Punkte „nachlegte“, sorgte beim 39-Jährigen am Wochenende für Zufriedenheit: „Einige Konkurrenten hatten wahrscheinlich mit einer Niederlage gerechnet, stattdessen haben wir verdient gewonnen.“
Die Aufgabe in Cottbus bezeichnet der Eintracht-Coach als „besondere Herausforderung“; immerhin gelte es, gegen einen ehemaligen Bundesligisten zu bestehen, der so schnell wie möglich ins Oberhaus zurückkehren möchte: „Aufgrund der vergangenen Spieltage wurde Energie anfangs wohl etwas unterschätzt. In Sachen Rahmenbedingungen und Finanzkraft merkt man aber immer noch, dass es sich um einen früheren Erstligisten handelt.“
So erwartet der Ex-Profi in der Lausitz einen heißen Fight vor einer größeren Kulisse: „Gerade zu Hause spielt Cottbus einen attraktiven Fußball und tritt selbstbewusst auf.“
Noch nicht sicher ist sich Lieberknecht über die Anzahl der Veränderungen, die es im Vergleich zum Spiel gegen Ingolstadt geben wird. Fest steht, dass es in der englischen Woche vermehrt zur Rotation kommen könnte: „Ich mache die Veränderungen vor allem davon abhängig, wie wir in Cottbus spielen“, sagt der Fußball-Lehrer.
Matthias Henn und Oliver Petersch sind mittlerweile voll im Mannschaftstraining dabei, sollen bis zum Winter aber nicht im Zweitligateam zum Einsatz kommen: „Wir wollen die beiden behutsam über die U23 aufbauen“, erklärt Lieberknecht, dem außerdem Jan Washausen, Marcel Correia und Kevin Kratz (alle Reha) sowie der Langzeitverletzte Björn Kluft fehlen.
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Bohl - Theuerkauf, Pfitzner - Boland, Kruppke, R. Korte - Kumbela.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.