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Berggreen: Entdeckung der Rückserie

Freude: Eintrachts Emil Berggreen (r.) jubelt nach seinem Tor gegen Aue. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Die Leistungen der Neuzugänge von Eintracht in der Bewertung – Teil 1.

Von Elmar von Cramon, 02.06.2015.

Braunschweig. 14 neue Gesichter trugen in der abgelaufenen Spielzeit das Eintracht-Trikot. Neben den Neuzugängen und Leihspielern warf Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht auch eine Reihe von Nachwuchsakteuren ins kalte Wasser. Die nB nimmt die Leistungen der Neuzugänge des Fußball-Zweitligasechsten unter die Lupe.

Mohammad Baghdadi: ein Spiel, ohne Benotung. Der Youngster wurde von Torsten Lieberknecht zunächst wieder in den Nachwuchsbereich versetzt, wo er zwischen A-Jugend und U23 pendelte und sich durch gute Leistungen und Torgefahr (5 Saisontreffer) zum Ende der Saison wieder für höhere Aufgaben empfahl und am letzten Spieltag der Saison sein Zweitliga-Debüt feierte.
Mushaga Bakenga: 17 Spiele, 2 Tore, ein Assist, Durchschnittsnote 3,67. Der Norweger konnte in der Wintervorbereitung nicht überzeugen und blieb bis auf einen Kurzeinsatz gegen Darmstadt unberücksichtigt. Verließ den Verein vorzeitig in Richtung Norwegen, wo er ebenfalls kein Glück hatte und momentan an den Folgen eines Achillessehnenrisses laboriert.
Emil Berggreen: 13 Spiele, 5 Tore, ein Assist, Note 3,06. Der dänische U21-Nationalspieler war die Entdeckung der Rückserie. Ohne Anlaufzeit präsentierte er sich vom Start weg als Alternative im Sturm und eroberte mit seinem Kampfgeist, seiner unberechenbaren Spielweise und seinem Torriecher die Herzen der Fans. Nach einem kleinen Tief brachte er die Löwen mit drei Jokertoren gegen Aue und Frankfurt fast im Alleingang in den Aufstiegskampf zurück. Trotz seiner erst 21 Jahre könnte Berggreen in der neuen Spielzeit eine zentrale Rolle in der Eintracht-Offensive einnehmen.
Saulo Decarli: 17 Spiele, ein Assist, Note 3,06. Der Schweizer startete mit großem Verletzungspech in die Saison, konnte anschließend aber durchweg überzeugende Leistungen abrufen. Verletzte sich im Herbst erneut und kam erst Mitte Februar wieder zu einem Einsatz in der Startelf. Trug durch seine Handlungsschnelligkeit und Übersicht maßgeblich zur Stabilisierung der Eintracht-Defensive bei. Der Schweizer besitzt großes Potenzial, präsentiert sich mit seinen 23 Jahren bereits enorm abgeklärt und könnte so schon bald eine Führungsrolle bei den Blau-Gelben übernehmen.
Julius Düker: 6 Spiele, Durchschnittsnote 3,63. Erzielte für die A-Jugend und die U23 der Blau-Gelben insgesamt 14 Tore und wurde von Torsten Lieberknecht daraufhin zu den Profis befördert. Durfte unter anderem im DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern auflaufen und verpasste seinen ersten Zweitliga-Treffer gegen Erzgebirge Aue nur knapp. Zur neuen Saison erhielt der 19-Jährige, der aus dem Nachwuchs von BSC Acosta zu den Löwen gewechselt war, folgerichtig einen Profivertrag. Zudem durfte er sich über eine Nominierung für die U19-Nationalmannschaft freuen und spielt in den Zukunftsplanungen der Blau-Gelben eine vielversprechende Rolle.
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