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Benno Möhlmann: „Die Spieler begreifen den Ernst der Lage“

Fußball-Regionalliga: Eintracht spielt heute in Wuppertal und am Sonnabend gegen den HSV

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Entscheidende Spiele liegen vor Eintrachts Regionalligafußballern. Heute um 19 Uhr trifft die Elf von Trainer Benno Möhlmann im Stadion „Am Zoo“ auf den Wuppertaler SV. Am Sonnabend gastieren ab 14 Uhr die HSV-Amateure in Braunschweig. Werden beide Spiele gewonnen, ist der zehnte Platz in greifbarer Nähe.

„Ich bin mir seit längerem bewusst, dass die Qualifikation eine knappe Sache wird. Es ist allerdings immer noch möglich, diese mit sechs Siegen zu erreichen“, sagt Möhlmann. Der Coach ist davon überzeugt, dass auch die Spieler den Ernst der Lage begriffen haben. „Das wollen sie gegen Wuppertal beweisen. Jeder muss seinen Teil zum Erfolg beitragen“, fordert der 53-Jährige.
Noch immer ärgern ihn die individuellen Fehler, die zur Niederlage gegen die U23 von Energie Cottbus führten. Allen voran die von Keeper Adrian Horn, der zweimal patzte. „Ich habe mit Adrian darüber gesprochen. Er ist sich sicher, dass er die Sache abhaken kann. Er wird heute auflaufen und soll zeigen, dass er auch wieder Spiele für uns gewinnen kann“, stärkt Möhlmann dem Pechvogel der vergangenen Partie den Rücken.
Als erfolgversprechende Maßnahme wurde außerdem der freie Sonntag gestrichen und zusätzlich trainiert. Möhlmann will diese Aktion aber nicht überbewertet wissen: „Ich denke einfach, dass es besser ist, wenn man sich vor so einem Spiel zusammen vorbereitet, als wenn sich jeder zu Hause seine eigenen Gedanken macht.“
Diese muss er sich allerdings bei der Aufstellung machen, denn neben den gesperrten Christian Lenze und Lars Fuchs fallen noch eine Reihe weiterer, wichtiger Spieler aus. Dennis Brinkmann wird nach seinem Muskelfaserriss erst nächste Woche ins Training zurückkehren, Valentin Nastase (Bauchmuskelzerrung) steht voraussichtlich ebenso wie Stefan Hauk (dermatologischer Eingriff am Fuß) am Sonnabend gegen die HSV-Reserve wieder zur Verfügung. Auf der Kippe stehen gegen Wuppertal Deniz Dogan und Matthias Henn, deren Einsatzchancen Möhlmann mit „50:50“ beziffert.
Neben Fabian Bröcker würden somit voraussichtlich Ken Reichel oder Sebastian Gundelach in der Innenverteidigung zum Einsatz kommen: „Ich bin froh, dass sie in der zweiten Mannschaft Wettkampfpraxis sammeln konnten“, sagt Möhlmann, dem Jan Washausen gegen Wuppertal wieder zur Verfügung steht. „Aufgrund der momentanen Situation lässt Jan den Unterricht heute ausfallen. Da es sich nicht um ein Prüfungsfach handelt, kann er dieses verantworten“, freut sich der Eintracht-Trainer über die Tatsache, dass der Youngster trotz seiner Abiturprüfungen mitwirken kann.
Immer noch nicht dabei sind Sreto Ristic (Adduktorenverletzung) und Holger Wehlage (nach Schien- und Wadenbeinbruch). Die beiden Routiniers befinden sich zwar wieder im Mannschaftstraining, können aber aufgrund des Trainingsrückstandes noch nicht wieder in die Planungen einbezogen werden.
So könnte Eintracht spielen: Horn – Dogan (Yildirim), Bröcker, Henn (Reichel), Kruppke – Rodrigues, Washausen, Danneberg – Kumbela, Oehrl, Schémbri.
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