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Benjamin Siegert sah verdienten Sieg

Ex-Einträchtler traut „Löwen“ eine Menge zu

Von Elmar von Cramon

Aue. Nach den in den Vorjahren ziemlich mageren Resultaten zum Auftakt der neuen Saison, gelang Eintracht gestern bei Erzgebirge Aue zumindest ein kleiner „Paukenschlag“. Dennoch warnte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht vor zuviel Optimismus: „Wir wissen ganz genau, wie wir diesen Sieg einzuordnen haben.“

Benjamin Siegert, der von 2004 bis 2007 das Eintracht-Trikot trug, sah einen verdienten Erfolg seiner ehemaligen Mannschaft: „Eintracht hat ein sehr gutes Spiel gezeigt, das 2:0 geht absolut in Ordnung“, fand der gebürtige Berliner, der in Diensten des SV Wehen-Wiesbaden steht.
Siegert hofft, dass es nach „schlechten Zeiten“ wieder aufwärts geht und Eintracht sich rasch in der neuen Liga etabliert: „Ein guter Start hilft dabei natürlich“, sagt Siegert, der Lieberknecht und seinem Team eine Menge zutraut: „Es ist gut, dass der Verein mit Torsten jemanden verpflichtet hat, der sportlich und menschlich sehr gut nach Braunschweig passt“, meint der 27-Jährige, der noch viele freundschaftliche Kontakte in die Löwenstadt pflegt.
Mit Wehen landete Siegert in der Vorsaison als Aufsteiger auf dem achten Rang und weiß deshalb nur allzu gut, dass man beim Start in eine neue Liga am besten mit vorsichtigem Optimismus fährt: „Wichtig ist, so früh wie möglich den Klassenerhalt zu sichern und in der neuen Spielklasse soviel wie möglich zu lernen“, erklärt der Ex-Einträchtler.
Benjamin Siegert hatte in der gerade abgelaufenen Saison den besten „Kicker“-Notendurchschnitt seines Teams vorzuweisen, und ihm gelang gegen Greuther Fürth am 5. Oktober 2007 das bisher schnellste Tor im deutschen Profifußball. Der ehemalige Eintracht-Spieler traf bereits nach acht Sekunden ins gegnerische Netz.
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