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Beim Tabellenzweiten teuer verkauft

Auch in Berlin herausragend: Löwen-Allstar Scott Eatherton. Foto (Archiv): Hübner

Basketball-Bundesliga: Die Löwen verlieren in Berlin trotz starkem Schlussspurt mit 81:88.

Von Christoph Matthies, 29.12.2017.

Braunschweig/Berlin. Nach schwachem Start fanden die Löwen-Basketballer am Freitagabend beim Tabellenzweiten Alba Berlin mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie. Am Ende hatten die Berliner aber mehr Energie und brachten den 88:81-Sieg nach Hause.

„Wir haben ein bisschen eingeschüchtert angefangen“, beschrieb Tommy Klepeisz das erste Viertel, als seinen Löwen nicht viel gelingen wollte und der Gastgeber schließlich bis auf 27:16 davonzog. Zu diesem Zeitpunkt aber bereits hellwach und voll da: Löwen-Center Scott Eatherton, der schon in den ersten zehn Minuten den Grundstein für ein erneutes Double-Double legte. Am Ende kam der bislang effektivste Spieler der Liga auf die Wahnsinns-Linie von 22 Punkten, 12 Rebounds, 5 Assists, 3 Blocks und 2 Steals.

Für sein Team hieß es nach dem misslungenen ersten Durchgang aber erst einmal dranbleiben. Ein Dreier und zwei Freiwürfe von Klepeisz sowie ein weiterer Dreier von Tim Schwartz brachten die Löwen nach gut zwölf Minuten wieder bis auf 24:29 heran. Doch auch die Berliner trafen aus der Distanz, vor allem Nationalspieler Akeem Vargas fand nun seinen Touch, schenkte den Löwen bis zur Halbzeitpause 14 Punkte (vier Dreier) ein. Und es stand 52:40.

Obwohl das Heimteam den Abstand im dritten Viertel vor 10251 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena sogar noch leicht vergrößern konnte, gaben sich die Löwen noch nicht geschlagen. Im Gegenteil, mit einem 11:0-Lauf – neun Punkte davon durch Klepeisz-Dreier – verkürzte das Team von Trainer Frank Menz bis auf 70:72. Nun erst, Mitte des Schlussviertels, fing sich der BBL-Zweite, der trotz Verletzungen mehr Qualität von der Bank bringen konnte als die Löwen, denen Bazou Koné krankheitsbedingt fehlte. „Wir sind so lange hinterhergelaufen, das kostet einfach zu viel Kraft“, befand Klepeisz im Anschluss.

Zum Jahreswechsel stehen die Löwen als 13. der BBL-Tabelle vier Siege vor einem Abstiegsplatz. Am 5. Januar (Freitag, 19 Uhr) empfangen die Braunschweiger Jena in der VW-Halle.

Für die Löwen punkteten: Eatherton 22, Klepeisz 16, Lansdowne 9, Janavicius 9, Nawrocki 8, Schwartz 6, Morse 5, Lagerpusch 4, Jaramaz 2, Alte.
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