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Bei Eintracht läuft zurzeit alles rund

Jahreshauptversammlung: Präsident Sebastian Ebel am Rednerpult. Foto: Susanne Hübner

Jahreshauptversammlung: Der Traditionsverein kann durch Überschuss in wirtschaftlicher Hinsicht glänzen.

Von Elmar von Cramon, 27.11.2014.

Braunschweig. Nicht nur sportlich läuft bei Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig zurzeit alles rund, auch in wirtschaftlicher Hinsicht kann der Traditionsverein glänzen, wie auf der Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins bekanntwurde.

Die Kapitalgesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2013/14 mit einem Überschuss von gut drei Millionen Euro ab. Auch der Gesamtverein konnte mit schwarzen Zahlen abschließen und erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 973 000 Euro, über 300 000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Dies war insbesondere einer Gewinnausschüttung der Kapitalgesellschaft in Höhe von einer Million Euro zu verdanken: „Es ist ein außerordentlich erfreuliches Ergebnis, dass der Verein durch die Ausschüttung der Kapitalgesellschaft nun in der Lage ist, seine Verbindlichkeiten gegenüber der Tochter komplett zu begleichen“, verkündete Präsident Sebastian Ebel das erfreuliche Ergebnis. Der Vizepräsident Finanzen, Rainer Cech, konnte abschließend die Entschuldung des Vereins verkünden, was bei Amtsantritt des Präsidiums 2008 noch in weiter Ferne zu liegen schien: „Ich kann sagen, mit einem derart frühen Zeitpunkt der Verkündung bei unserem Amtsantritt vor sieben Jahren und der damals beschlossenen Ausgliederung nicht gerechnet hatte.“
Der erste Vizepräsident, Rainer Ottinger, verdeutlichte anhand zahlreicher Beispiele den Quantensprung in Sachen Infrastruktur und sprach von einer „ganz anderen Aufenthaltsqualität“ auf dem Gelände des Eintracht-Stadions, das durch die Modernisierung des Stadions an sich, dem Bau des Kubus mit dem Gastronomiebetrieb „Wahre Liebe“, dem Hockeyheim und dem kürzlich fertiggestellten Fanhaus deutlich weiterentwickelt wurde.
Auch das Nachwuchsleistungszentrum am Kennel wird fortlaufend weiterentwickelt, um die erfolgreiche Nachwuchsabteilung in Sachen Infrastruktur auf professionelle Beine zu stellen: So soll im kommenden Jahr der Umbau des früheren MTV-Sportplatzes in zwei Rasenplätze mit Rasenheizung fertiggestellt werden. Weitere Projekte auf den Freiflächen des weitläufigen Areals sind laut Ottinger in Planung, momentan aber noch „Zukunftsmusik“.
Der jüngste Abstieg aus der ersten Liga war einer der wenigen Rückschläge, auf die bei der Jahreshauptversammlung einzugehen galt: „Das ist so im Leben“, rief Ebel die Anwesenden dazu auf, diese Tatsache sportlich zu sehen und sich den damit verbundenen Herausforderungen zu stellen. Anschließend dankte er der anwesenden Zweitligamannschaft und Trainer Torsten Lieberknecht mit seinem Team, „dass ihr alle Kraft einsetzt, um wieder den Weg nach oben zu finden.“
Zu Beginn der Veranstaltung hatte der Eintracht-Präsident traditionell die verstorbenen Vereinsmitglieder gewürdigt, unter denen sich in diesem Jahr mit Klaus Meyer ein Mitglied der Meistermannschaft von 1967 und mit Helmut Dohr ein ehemaliger Präsident des Vereins befanden.
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