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„Bei den Profis ist alles dynamischer und schneller“

Fußball: Drei A-Jugendspieler mit Einsätzen in Eintrachts Drittligateam

Von Robin Koppelmann

Braunschweig. „Ich wurde toll aufgenommen, alle Spieler waren super freundlich“, blickt Selim Aydemir, Stürmer bei Eintrachts A-Juniorenfußballern, auf seine erste Begegnung mit dem Profikader zurück. Er ist neben Marco Behrens und Mehmet-Ali Tozlu einer von drei Jugendspielern, die zuletzt mit der Profimannschaft trainierten und bei den Testspielen am spielfreien Wochenende zum Einsatz kamen.

„Torsten Lieberknecht schwebte dieses Konzept schon länger vor, er ist der erste Profitrainer, der den Jugendspielern diese Chance gibt“, weiß Jürgen Weiheit, Teammanager der A-Juniorenmannschaft. Er arbeitete in der vergangenen Saison mit Lieberknecht zusammen, als dieser noch die Jugendmannschaft trainierte. „Damals war es leider nicht möglich, Spieler mit den Profis trainieren zu lassen.“
Doch heute zahlt sich der damalige Posten des jetzigen Profitrainers aus, er kennt die Jugendspieler genau und weiß um ihre Stärken: „Er hat einfach nur gesagt, ich solle so spielen, wie er mich kennt“, beschreibt Marco Behrens seinen ersten Einsatz beim Testspiel in Rammelsberg.
„Es ist eine wichtige Erfahrung, bei den Profis ist alles dynamischer und schneller“, erklärt Aydemir. Erfahrungen, denen Behrens beipflichtet und noch eine besondere Anekdote zu seinem Profidebüt erzählen kann: „Der Trainer rief während einer Englischstunde in der Schule an. Da musste ich meinen Mitschülern erstmal erklären, dass ich am Wochenende bei den Profis spiele“, lacht Behrens, der wie die anderen Spieler hofft, auch in Zukunft ab und an bei den Profis Luft schnuppern zu dürfen.
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