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Bei den Lions steht der Erfolg ganz oben auf der Wunschliste

Die Footballer haben klare Ansagen an „Santa Clause“, was denn unter dem Baum sein sollte.

Von Daniel Beutler, 25.12.2011

Braunschweig. An Heiligabend ist noch mal Zeit für etwas Besinnlichkeit. Dann aber beginnt für die New Yorker Lions die Vorbereitung für die neue Football-Saison, in der die Erwartungen hochgesteckt sind. Nicht nur von den Fans.

Das zeigt ein Blick auf den Wunschzettel der Braunschweiger Bundesliga-Footballer. Ganz der Amerikaner, adressiert Cheftrainer Phil Hickey die Wünsche an Santa Clause. „Ich wünsche mir eine Brille, um den Weg nach vorne klar zu sehen, eine Jacke, um alle warm und glücklich zu halten. Und natürlich viel Kraft, um eine Meisterschaft zu feiern“, sagt Hickey, der die Feiertage in seiner kalifornischen Heimat verbringt.
Hier in Deutschland wird es wohl an Weihnachten kaum kälter sein als an Amerikas sonnenverwöhnter Westküste und auch an den Wünschen ändert sich trotz der mehr als 9000 Kilometer kaum etwas. „Also Play-off-Halbfinale sollte es schon sein. Und dann kann ja alles passieren“, sagt zum Beispiel Lions-Pressesprecher Holger Fricke.
Von Seiten der Fans wird ebenfalls der Erfolg als größter Wunsch angegeben, berichtet Fricke. „Dass der zurückkehrt, wieder mehr Zuschauer kommen und es wieder Spaß macht, in Braunschweig American Football zu schauen“, berichtet Fricke. Zudem hoffe man unter den Fans, dass der Stadionumbau nicht zur späten Rute für die Footballer wird und man nicht mehr schief angeschaut werde, wenn man sich als Lions-Fan outet. Alles eng mit dem Erfolg verknüpft. In diese Richtung geht auch Mannschaftskapitän Jan Lanser. „Der Weihnachtsmann sollte auf jeden Fall eine gute Saison für uns einpacken, damit wir den Fans eine gute Show bieten können“, sagt Lanser.
Auch für Gerrit Meister, Center der Lions, steht der Erfolg ganz oben auf der Liste. „Zwei Meisterschaften, in der Bundesliga und im EFAF-Cup, das wäre schon was“, meint Meister. Kondition kann man sich leider nicht wünschen. „Da müssen wir hart dran arbeiten im neuen Jahr, viel laufen und seit Neuestem machen wir ja auch Spinning“, blickt Meister voraus. Von den mühsam angefutterten Weihnachtspfunden haben die Lions-Spieler also nicht lange etwas. „Das Training ist diesmal wirklich extrem. So viel haben wir die Jahre zuvor nicht gearbeitet“, berichtet Lanser. Dabei sei für die Linemen gar nicht verkehrt, ein paar Kilo mehr zu haben. „Aber die werden wir nicht lange halten können“, befürchtet Lanser. Ansonsten sollte der Weihnachtsmann, so Meister, genügend Verstärkung und neue Spieler unter den Baum „legen“ und wenn der Teamspirit bestehen bleibe, werde das auch einfacher mit dem Erfolg.
An dem haben die Lions bei ihrer Weihnachtsfeier gearbeitet, wobei sie ein Eishockeyspiel der Hannover Indians besuchten. „Das Spiel war aber etwas enttäuschend, weil es nicht so zur Sache ging, wie ich gehofft hatte“, sagt Meister. „Abschauen konnten wir uns da nichts.“
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