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Becker kommt – Matuschyk geht

Neu: Robin Becker. imago

Fußball: Eintracht holt U20-Nationalspieler für die rechte Seite.

Von Elmar von Cramon, 16.06.2017.

Braunschweig. Mit Robin Becker hat Eintracht den vierten Neuzugang unter Vertrag genommen. Der 20-jährige Rechtsverteidiger kommt von Erstligist Bayer Leverkusen, nachdem er in der vergangenen Spielzeit an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen war. Nicht mehr im Eintracht-Trikot auflaufen wird hingegen Adam Matuschyk, der zurück in seine polnische Heimat wechselt.

„Wir hatten Robin schon länger auf dem Zettel und freuen uns, dass er sich für einen Wechsel zu uns entschieden hat. Er ist ein sehr entwicklungsfähiger Spieler mit einer sehr guten Dynamik und einer Top-Ausbildung“, freut sich Marc Arnold, der beim deutschen U20-Nationalspieler „einiges an Potenzial“ sieht. Der aus Leichlingen im Bergischen Land stammende Rechtsverteidiger absolvierte für Heidenheim sieben Zweitligaspiele, in denen ihm ein Tor gelang. Auch beim 3:2-Erfolg Eintrachts über die Heidenheimer verteidigte Becker auf der rechten Seite.
„Unsere Neuzugänge kennen die Abläufe, auch gibt es keine Sprachbarriere, die Integration sollte deshalb schnell gelingen“, rechnet der sportliche Leiter der Löwen für alle mit einer kurzen Eingewöhnungszeit. Dass alle neuen Akteure einen ähnlichen Hintergrund besitzen, ist laut Arnold aber nicht unbedingt Absicht gewesen, da es in erster Linie um sportliche Qualität geht. „Man beobachtet die Entwicklung der Spieler über einen längeren Zeitraum. Mit Louis Samson und Steve Breitkreuz waren wir schon relativ früh in Gesprächen. Ein Vorteil war sicherlich, oben in der Tabelle zu stehen“, erklärt der 46-Jährige, und freut sich, dass die Akteure ihren Wechsel jedoch nicht von einem Aufstieg abhängig gemacht haben oder den Blau-Gelben zugunsten eines Erstligaklubs einen Korb gaben: „Man weiß vorab nicht, ob sich so ein Wechsel auszahlt. Schaut man nur darauf, in die Bundesliga zu wechseln, kann es sein, dass man nicht zum Einsatz kommt. Robin weiß zum Beispiel, dass er sich auf rechts einen Zweikampf mit Max Sauer liefern wird und so realistische Einsatzchancen hat.“
Nun sollen noch ein dritter Torwart und ein Offensivmann verpflichtet werden, feste Neuzugänge aus dem eigenen Nachwuchs wird es in diesem Jahr zunächst nicht geben. Stattdessen wollen die Blau-Gelben den Nachwuchsspielern über die Trainingsteilnahme bei den Profis die Chance geben, sich zu beweisen: „Das wollen wir intensivieren“, erklärt Arnold.
Beendet ist das Kapitel Eintracht ein Jahr vor Vertragsende hingegen für Adam Matuschyk. Der ehemalige polnische Nationalspieler wechselt in seine schlesische Heimat zum Ekstraklasa-Club Zaglebie Lubin. „Adam hatte im letzten Saisondrittel sehr viel Pech, sodass der Wechsel für beide Seiten die beste Lösung ist“, so Arnold.
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