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Basketballer suchen nach ihrer Unbeschwertheit

Der Niederlage gegen Gießen folgte ein 73:80 (29:35) gegen Bamberg.

Braunschweig (sewa), 13.12.2009.

Trotz Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit: Braunschweigs Basketballer kassierten gestern mit dem 73:80 gegen Bamberg die zweite Heimpleite in Folge. Die New Yorker Phantoms haben ihre Leichtfüßigkeit verloren. Bereits nach der unnötigen Niederlage gegen Gießen sprach Trainer Sebastian Machowski von „zuletzt zwei, drei schwachen Spielen“ seiner Mannschaft. Die ersten
30 Minuten gegen die Brose Baskets knüpften nahtlos an die bisherigen Leistungen an.

Mehr als zwei Minuten mussten die 3112 Zuschauer in der Volkswagenhalle auf die ersten Punkte ihrer Mannschaft warten. Engagiert aber glücklos präsentierten sich die Gastgeber gegen einen defensiv starken und offensiv inkonsequenten Gegner. Gegen die besonders unter dem Korb hervorragend besetzten Bamberger taten sich die Braunschweiger vor allem im Angriff schwer, zahlreiche Pässe verfehlten ihr Ziel, und bis zur Halbzeit ging nicht einer der acht Drei-Punkte-Würfe durch den Ring. Fahrlässig wurden beste Gelegenheiten ausgelassen, die Bamberger durften zehn Punkte in Folge punkten.
Erst nach der Halbzeit besannen sich die Phantoms wieder auf ihre Stärken. Trainer Machowski hatte seinen Spielern mit auf den Weg gegeben, konsequenter den Abschluss zu suchen, und so flogen plötzlich die Dreier durch die Lüfte und rasante Ballstaffetten wurden mit Punkten gekrönt. War gegen Gießen Jason Cain der Mann des Spieles, übernahmen nun Heiko Schaffartzik und Brandon Thomas Verantwortung.
Dass es am Ende einer zunehmend besseren Partie doch nicht für die Phantoms reichte, war auch der cleveren Spielkontrolle der Gäste anzurechnen. Die nahmen Schaffartzik und Hicks weitestgehend aus dem Spiel und versenkten jeden zweiten Wurf.
„Nach der unnötigen Niederlage am Mittwoch standen wir heute natürlich unter Druck“, bilanzierte ein sichtlich geknickter Kapitän Nils Mittmann. Das Glück und den gelösten Spielrhythmus aus den Anfangspartien müsse man sich nun erarbeiten.
Für die Phantoms punkteten: Brandon Thomas (14 Punkte), Jason Cain (12), Yassin Idbihi (11), Kevin Hamilton (8), Heiko Schaffartzik (8), Michael Hicks (8), Tomasz Cielebak (5), Nils Mittmann (4), Nate Fox (3).
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