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Bamberg beendet starke Saison der Phantoms

Basketball-Bundesliga: Halbfinale ist Endstation für die Braunschweiger.

Von Christoph Matthies, 02.06.2010

Braunschweig. Der Traum vom Finale – er ist für die New Yorker Phantoms ausgeträumt. Mit drei gewonnenen Begegnungen setzten sich die Brose Baskets Bamberg im Halbfinale der BBL-Playoffs souverän durch und werden nun versuchen, ihren Titelgewinn aus den Jahren 2005 und 2007 zu wiederholen.

Auch im dritten Spiel der Serie gegen Bamberg mussten sich die Phantoms geschlagen geben. Vor 6800 Zuschauern in der wieder einmal ausverkauften Jako-Arena spielten die Braunschweiger, die verletzungsbedingt auf Yassin Idbihi und Michael Hicks verzichten mussten, lange Zeit gut mit, konnten die 82:94-Niederlage jedoch nicht verhindern. Wie schon in den vorherigen zwei Begegnungen ließen die Franken erkennen, dass sie mit ihrem starken, tief besetzten Kader und ihrer Playoff-Erfahrung in diesem Jahr den ganz großen Wurf landen könnten. „Wir haben gegen den zukünftigen Deutschen Meister verloren“, war sich Phantoms-Guard Heiko Schaffartzik unmittelbar nach Spielende sicher, dass sich diese Bamberger Mannschaft auch im Finale nicht den Schneid abkaufen lassen wird.
Trotz des 0:3 gegen die Süddeutschen können die Phantoms auf eine erfolgreiche Spielzeit zurückblicken. Das Saisonziel wurde mit der Playoff-Teilnahme erreicht, der Halbfinaleinzug nach der sensationell gewonnenen Serie gegen den Titelverteidiger aus Oldenburg war ein schöner und hoffnungsvoller Bonus für Spieler, Verantwortliche und Fans. „Wenn man jetzt erstmal durchatmet und mit etwas Abstand zurückblickt, muss man schon sagen, dass es eine tolle Saison war“, schien auch bei Sportdirektor Oliver Braun zu Wochenbeginn die Enttäuschung über das Ausscheiden langsam der Freude über das Erreichte zu weichen.
Die Phantoms-Verantwortlichen erwartet in der spielfreien Zeit viel Arbeit. Die Ansprüche der Fans sind nach den jüngsten Erfolgen gestiegen, die Weiterverpflichtung von Leistungsträgern wie Jason Cain, Marcus Goree oder Yassin Idbihi dürfte hingegen nicht einfach werden. Lediglich die Aufbauspieler Heiko Schaffartzik und Kevin Hamilton sowie Teamcaptain Nils Mittmann haben noch einen Vertrag für die kommende Saison.
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