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Ball am Fuß statt der Pfeife in der Hand

Jungschiedsrichterturnier mit 750 Aktiven in Braunschweig – Hannover-Stadt und Delmenhorst holen die Titel.

Von Daniel Beutler, 09.01.2011.

Braunschweig. Rund 750 Jungschiedsrichter aus 42 der 47 niedersächsischen Fußballkreise haben gestern in Braunschweig beim traditionellen Neujahrsturnier die Sieger ausgespielt.

Für die Lokalmatadore gab es dabei fast nichts zu holen. Bei den Frauen verteidigte in der 29. Auflage des Turniers der NFV-Kreis Delmenhorst im Endspiel gegen die Braunschweigerinnen den Titel. Dafür konnten diese aber den Fairness-Pokal gewinnen. Die männlichen Vertreter der Löwenstadt schieden bereits in der Vorrunde aus. Und das deutlich ohne Punktgewinn und mit 2:11 Gegentoren. „Aber Punkte sind für uns als Ausrichter auch nebensächlich. Der Fair-Play-Gedanke und Spaß stehen im Vordergrund. Der Fairness-Pokal ist auch der wichtigste. Neben dem Siegerpokal“, meinte Thomas Menzel, Vorsitzender des Schiedsrichterausschuss in Braunschweig und Organisator.
Sportlich war bei den Männern der Kreis Hannover-Stadt das Maß der Dinge. Im Neunmeterschießen setzten sie sich gegen Osnabrück-Land durch. Nach Ablauf der regulären Spielzeit von 12 Minuten stand es 1:1.
In der Endrunde wurden die Spiele hitziger und es wurde mit den Entscheidungen des Kollegen mit der Pfeife in der Hand gehadert. Gewinnen wollen halt auch Jungschiedsrichter. Wer also Fußball ohne Zweikämpfe und Leidenschaft erwartet hatte, wurde enttäuscht. „Alles in allem liefen die Partien aber fair ab. Wie es unter Schiedsrichtern sein muss“, berichtet Menzel.
In der ganzen Stadt, auf sieben Hallen verteilt, hatten die Teams zuvor die Teilnehmer der Endrunde ausgespielt. Die fand in der Tunica-Halle statt und das teils vor vollen Rängen, so dass gute Stimmung aufkam.
Von der Premiere des Turniers in Braunschweig zieht Menzel ein positives Fazit: „Es ist reibungslos verlaufen, da haben alle hervorragende Arbeit geleistet.“
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