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Baffo entscheidet sich für Blau-Gelb

Wurde als Neuzugang präsentiert: Joseph Baffo. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Schwedischer U21-Europameister wechselt zu Eintracht.

Von Elmar von Cramon, 26.07.2015.

Braunschweig. Eintracht hat nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen. In der Halbzeitpause der Partie gegen Sandhausen gab der Verein die Verpflichtung von Joseph Baffo bekannt. Der 21-jährige Schwede, der kürzlich mit der U21-Auswahl seines Landes Europameister wurde, wechselt von Halmstads BK an die Hamburger Straße, wo er einen Vertrag bis 2018 unterzeichnete.

„Joseph ist uns bei der U21-Europameisterschaft schon in den Gruppenspielen aufgefallen und hat sich dann weiter gesteigert“, berichtet Marc Arnold und freut sich über die Tatsache, dass sich der Schwede mit ghanaischen Wurzeln für die Blau-Gelben entschieden hat: „Es spricht für ihn und die Art und Weise, wie er sich Gedanken über seinen nächsten Schritt macht. Wir haben einen Trainer, der nachgewiesen hat, junge Spieler besser zu machen.“
Baffo absolvierte in der seit April laufenden Saison sieben Spiele für seinen Club Halmstads BK, wo er noch bis Ende des Kalenderjahres unter Vertrag gestanden hatte. Insgesamt absolvierte er in Schweden 67 Erstligaspiele (2 Tore) für Halmstads BK und Helsingborgs IF, mit denen er 2011 das schwedische Double gewann.
Bei der U21-EM rückte er dann endgültig ins Rampenlicht und wurde seitdem von mehreren Klubs im In- und Ausland umworben: „Die Europameisterschaft hat mir eine Menge Selbstvertrauen gegeben, es war eine fantastische Sache den Titel nach Schweden zu holen“, berichtet Baffo. „Nur Positives“ über Eintracht erfuhr der Defensivmann außerdem vom ehemaligen Einträchtler Omar Elabdellaoui, den er über seinen Nationalmannschaftskollegen John Guidetti kennt: „Er hat mir berichtet, dass Eintracht eine große Tradition und tolle Fans besitzt, und Braunschweig eine schöne Stadt zum Leben ist.“
Zwar musste Baffo am Sonntag das 1:3 seiner neuen Teamkollegen mit ansehen, gab sich nach dem missglückten Start in die neue Spielzeit aber kämpferisch: „Man sollte nicht allzu viel Gewicht auf das erste Spiel legen, es sind noch viele Spiele übrig. Wir müssen jetzt weitermachen und zurück in die Spur finden.“
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