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Ausgleich in allerletzter Sekunde

Erleichterung über den Ausgleich: Torjubel nach dem 2:2 bei (v.l.) Benjamin Kessel, Saulo Decarli, Orhan Ademi, Ken Reichel. SH

2. Fußball-Bundesliga: Tor von Benjamin Kessel sichert Eintracht einen Punkt gegen Fürth.

Von Elmar von Cramon, 18.10.2014.

Braunschweig. In allerletzter Sekunde haben sich Eintrachts Zweitliga-Kicker gestern gegen Greuther Fürth einen Punkt erkämpft: Beim 2:2 (0:0) zeigte die Elf von Torsten Lieberknecht nach einem 0:2-Rückstand gut 20 Minuten vor Schluss eine tolle Moral und rettete wenigstens den Teilerfolg.

Zuvor war es den Blau-Gelben nicht gelungen die Fürther vor größere Probleme zu stellen, die ihrerseits zwei schöne Konter zur Führung ausgespielt hatten, danach aber den Faden verloren.
Ein Kopfball von Marco Caligiuri war die erste Torraumszene, doch Raffael Korte klärte die Offensivaktion des Ex-Braunschweigers (4.). Danach tauchten auch die Löwen erstmals gefährlich im Strafraum auf. Vegar Eggen Hedenstad nahm einen langen Abstoß von Rafal Gikiewicz an der Strafraumgrenze auf, Fürths Stephan Schröck fälschte den für Mushaga Bakenga gedachten Querpass aber noch ab, sodass Fürths Keeper Tom Mickel den Ball aufnehmen konnte (16.).
Anschließend gewannen die „Kleeblätter“ die Oberhand. Nach einer halben Stunde musste Gikiewicz gegen Kacper Przybylko Kopf und Kragen riskieren, konnte den Kopfball des Fürthers aber abwehren. Gegen Ende des ersten Durchgangs machte auch Eintracht wieder offensiv auf sich aufmerksam: Korte bediente Benjamin Kessel, dessen strammer Schuss aber von Cimo Röcker geblockt wurde (37.). Kurz vor der Halbzeit segelte ein Kopfball von Havard Nielsen übers Tor (44.).
Der Norweger war auch für die erste Chance im zweiten Durchgang verantwortlich, zielte nach Zuspiel von Kessel aber über das Gehäuse der Franken (46.). Diese zeigten sich ihrerseits entschlossen, etwas Zählbares mitzunehmen. Röcker kam im Anschluss an eine Ecke zum Kopfball, den Gikiewicz aber mit einem Glanzreflex parierte (50.). Schließlich gingen die Gäste in Führung: Nach einer Hereingabe von Hendrick Zuck in den gegnerischen Strafraum entwickelte sich eine Kontersituation, in der Przybylko Stiepermann bediente, dessen Schuss von der Strafraumgrenze im rechten Eck landete. Kurz darauf markierte Fürth erneut per Konter den zweiten Treffer. Diesmal bediente Stiepermann Przybylko, der frei vor Gikiewicz auftauchte und zum 2:0 vollendete.
Doch Eintracht gab nicht auf: Nach einer Flanke von Korte stieg Benjamin Kessel zum Kopfball hoch und wuchtete den Ball zum Anschlusstreffer in die Maschen. Dann traf ein Schuss von Nielsen Fürths Fürstner am Arm, die Pfeife von Schiedsrichter Schmidt blieb allerdings stumm (79.). Eintracht kämpfte weiter um den Ausgleich. Die Gäste konnten kaum noch für Entlastung sorgen und Eintrachts Moral zahlte sich letztlich aus: In der Nachspielzeit wurde eine Eintracht-Ecke zunächst noch aus der Gefahrenzone befördert, Reichel brachte die Kugel dorthin zurück, wo Kessel mit einem blitzsauberen Kopfball zum Ausgleich traf und den leidenschaftlichen Fight der Löwen in letzter Sekunde belohnte.
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