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Aus der Distanz bezwungen

Basketball-Bundesliga: Phantoms verlieren in eigener Halle gegen die EWE Baskets Oldenburg.

Von Christoph Matthies, 07.03.2010.

Mit 80:93 (40:44) zogen die Erstliga-Basketballer der New Yorker Phantoms am Sonnabend gegen den Deutschen Meister aus Oldenburg den Kürzeren.

Headcoach Sebastian Machowski schien sich nicht sicher zu sein, wie er die Leistung seiner Mannschaft am gestrigen Nachmittag beurteilen sollte. „Wir haben versucht, das Spiel schnell zu machen und dem Gegner das Leben mit Fastbreaks und Würfen in Korbnähe schwer zu machen. Mit unserer Offensive können wir einigermaßen zufrieden sein. Das Problem lag heute eindeutig in der Verteidigung.“
Tatsächlich spielten die Phantoms in einer unterhaltsamen und gutklassigen Partie streckenweise attraktiven und dabei durchaus erfolgreichen Offensivbasketball. Gegen die Distanzwürfe des Gegners schien gestern jedoch einfach kein Kraut gewachsen. „Sie haben den Ball schnell bewegt und auch die schweren Würfe getroffen“, fasste Brandon Thomas, mit 18 Zählern bester Punktesammler seiner Mannschaft, das Erfolgsrezept der Gäste aus der Huntestadt zusammen, die 16 ihrer 29 Dreier einnetzen konnten.
Die Oldenburger verstanden es von Beginn an, das Spielfeld in seiner ganzen Breite zu nutzen und mit klugen Pass-Stafetten den freien Mann an der Dreipunktelinie zu finden. Vor allem Rickey Paulding, gestern gemeinsam mit Je‘Kel Foster treffsicherster Oldenburger (je 21 Punkte), konnte vom guten Zusammenspiel seiner Mannschaft profitieren und versenkte in den ersten zwanzig Minuten vier Dreier im Braunschweiger Korb – den letzten mit der Halbzeitsirene.
Ohne den an der Wurfhand verletzten Kevin Hamilton, dafür mit einem spielfreudigen Aufbauduo, bestehend aus John Allen und Heiko Schaffartzik, sowie den gestern für die spektakulären Aktionen zuständigen Forwards Brandon Thomas und Marcus Goree, gelang es den Phantoms auch nach dem Seitenwechsel nicht, das Blatt gegen die souverän agierenden Gäste zu wenden. „Sie waren einfach besser als wir“, musste auch Nationalspieler Schaffartzik anerkennen, dass gegen diese Oldenburger in meisterlicher Verfassung gestern einfach nichts zu holen war.
Für die Phantoms punkteten: Thomas (18), Allen (15), Goree (15), Cain (9), Idbihi (8), Hicks (8), Schaffartzik (7).
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