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Aus den Phantoms werden die „Basketball Löwen“

Auch Center Maurice Pluskota, gerade für das A2-Nationalteam nominiert, wird nächste Saison in Gelb auflaufen. Foto: Herden

Die Korbjäger präsentieren einen neuen Namen und Markenauftritt.

Von Christoph Matthies, 02.07.2014.

Braunschweig. Seit gestern sind die New Yorker Phantoms endgültig Geschichte. Nach acht Jahren unter dem von dem Modeunternehmen ausgetüftelten Markenauftritt haben Braunschweigs Bundesliga-Basketballer von Juli an ein neues Erscheinungsbild und einen neuen Namen. Als „Basketball Löwen Braunschweig“ wird der Erstligist künftig auf Korbjagd gehen, die Teamfarben sind – wie von der nB bereits vor sechs Wochen gemeldet – Gelb und Blau.

Die Farben des alten Braunschweiger Landes und der Löwe als Wappentier sollen „auch weiterhin eine nachhaltige Identifikation“ mit dem Bundesligisten ermöglichen, erläutert Geschäftsführer Norbert Rüscher auf dem ebenfalls neu gestalteten Web-Auftritt des Klubs. Das „Basketball“ im neuen Teamnamen sei auch als Platzhalter für einen neuen zahlungskräftigen Namenssponsor gedacht, der dann auch beim Gesamtauftritt mitreden dürfte. Ein solcher Sponsor solle möglichst bis Saisonbeginn gefunden werden, realistischer sei allerdings ein Einstieg zum nächsten Jahr.

Im Netz erntet der neue Auftritt der Basketballer nicht nur Zustimmung. „Ich habe Verständnis für Leute, die jetzt sagen, wir haben keine Ideen oder sind unkreativ“, räumt Rüscher ein, zumal auch intern heiß diskutiert worden sei. Letztlich spräche in Braunschweig aber einfach einiges für die Farben Gelb und Blau und den Löwen, den im Gegensatz zum „Fantasieprodukt“ Phantom viel mit der Stadt verbinde. „Dass das nun alle gut finden, haben wir gar nicht erwartet. Aber wir begrüßen es, dass so viel darüber gesprochen wird.“ Auch die Vorstellung einer Halle ganz in Gelb – die Löwen werden in gelben Heimtrikots und blauen Auswärtstrikots auflaufen – findet Rüscher, der nach dem Abschied von Oliver Braun auch den Bereich Marketing/Sponsoring übernehmen wird, sehr reizvoll.

Sportlich fehlen den Basketballern weiterhin vier Importspieler. Forward Aaron Doornekamp hat jüngst in Frankfurt unterschrieben, Robert Kulawick kehrt nach Göttingen zurück, wo nächste Saison wieder BBL gespielt wird.
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