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Aufstiegskampf: Eintracht distanziert einen Konkurrenten

3. Fußball-Liga: Team von Trainer Lieberknecht siegt mit 2:0 beim SV Wehen Wiesbaden.

Von Elmar von Cramon, 13.02.2011.

Wiesbaden. Zum wiederholten Mal unterstrichen Eintrachts Drittliga-Fußballer am Freitagabend, dass sie in ihrer Spielklasse momentan das Maß aller Dinge bleiben.

Mit einem 2:0(0:0)-Sieg beim SV Wehen Wiesbaden gelang es der Mannschaft von Torsten Lieberknecht, einen Konkurrenten zu distanzieren und zugleich den Abstand zu den Nichtaufstiegsplätzen auf 15 Punkte zu vergrößern.
In der ersten Hälfte hatten die Zuschauer eine gutklassige Partie beobachten dürfen, in der Eintracht zunächst die Oberhand hatte, der SV Wehen Wiesbaden jedoch mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel kam. Während bei den Hausherren besonders Daniel Brosinski auf dem rechten Flügel gefährliche Offensivaktionen heraufbeschwören konnte, mangelte es Eintracht beim Torschuss an der nötigen Konzentration: „Ich habe meiner Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass wir mehr Ruhe beim Abschluss benötigen“, erklärte Torsten Lieberknecht nach der Partie.
Diese Anweisungen beherzigte sein Team im zweiten Durchgang postwendend: Nach einer Stunde setzte sich Ken Reichel in überragender Manier am linken Flügel durch und bediente den im Fünfmeterraum lauernden Dominick Kumbela, der eiskalt zum Braunschweiger 1:0 vollenden konnte. Die nun folgenden wütenden Angriffe der Hausherren wurden von den aufopferungsvoll verteidigenden „Löwen“ immer wieder aufgehalten, in der Offensive scheiterten Karim Bellarabi (71.) und Dennis Kruppke (80.) am starken SVW-Keeper Gurski, während Mirko Boland per Flugkopfball das Tor der Hausherren verfehlte (78.).
Dennoch blieben die „Löwen“ am Drücker und konnten kurz vor Ende einen Konter erfolgreich beenden: Karim Bellarabi wurde am linken Flügel von seinem Gegenspieler niedergerissen, rappelte sich in der Drehung wieder auf und bediente anschließend den kurz zuvor eingewechselten Steffen Bohl, der aus halblinker Position zum 2:0 vollendete und die Partie damit entschied.
SVW-Coach Gino Lettieri sah einen verdienten Braunschweiger Sieg und bemühte einen Vergleich aus einer anderen Sportart, um die Überlegenheit der Blau-Gelben zu verdeutlichen: „Es war wie beim American Football. Man hatte das Gefühl, dass Eintracht zwischen Offense und Defense durchwechselt und immer neue Spieler auf dem Feld stehen.“
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