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Auf zur WM nach Bangkok

Cheerleading: Zwei „Lionettes“ sind dabei.

Von Robin Koppelmann, 10.07.2013

Braunschweig. Die Vorfreude ist Leonie Jursitzka und Volker Aßmann deutlich anzumerken: Eigentlich sollten die beiden Cheerleader nur ein paar Übungen für ein Foto zu diesem Artikel machen. Doch trotz des Kopfsteinpflasters auf dem Burgplatz legten beide zur Verwunderung der vorbeigehenden Passanten spontan eine ganze Kür hin.

Ein kleines Warm-up für die siebte Cheerleading-Weltmeisterschaft in Bangkok, zu welcher die beiden Mitglieder der „Lionettes“ nominiert worden sind. Am 23. und 24. November geht es für sie und drei weitere Athleten gen Asien.
„Ich brauchte schon einen Moment, um diesen Anruf zu realisieren“, gibt Volker Aßmann zu. Für ihn ist eine derartige Veranstaltung Neuland, Jursitzka war hingegen bereits 2011 in Hongkong mit dabei: „Der Kontakt zu den anderen Teammitgliedern ist nie abgerissen, die Vorfreude ist riesig“, strahlt die 21-jährige Studentin. In Wetzlar fanden bereits erste Trainingseinheiten statt, die kommenden Wochen werden dennoch richtig anstrengend. Die Athleten stellen ihre Kür selbst zusammen, erarbeiten sich Modul für Modul. Das Ziel: Eine Kür ohne „Dropping“, wie Fehler genannt werden.
„Wir hoffen auf einen guten Mittelfeldplatz, beim letzten Mal waren wir Siebter“, erklärt Jursitzka, der Stuntpartner Aßmann beipflichtet: „Die Konkurrenz aus Russland und Asien ist groß. Und die Richter bewerten Neulinge schon etwas anders.“
Aber schon die gut einwöchige Reise und der Auftritt in der 12 000 Zuschauer fassenden Halle werden ein besonderes Highlight sein – für Jursitzka durchaus mit etwas Wehmut verbunden: Für sie wird es das letzte große Turnier werden, was sie gleichzeitig mit einem Wunsch verbindet: „Ich hoffe, dass sich zukünftig sehr viele Jugendliche für diesen tollen Sport begeistern können.“
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