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Auf die Routiniers ist weiter Verlass

Hockey: Eintracht-Damen gelingt trotz Generationswechsel ein 4:1 gegen Hamburger Polo Club.

Von Robin Koppelmann, 27.11.2011.

Braunschweig. Die Sporthalle „Alte Waage“ hat mit Sicherheit schon bessere Hockeyspiele gesehen, als den gestrigen 4:1 (1:0)-Erfolg der Eintracht-Damen gegen den Hamburger Polo Club. Doch so unglücklich gerade manche Aktionen in Tornähe noch wirkten: Für die Gastgeber zählen nur die gesicherten drei Punkte im direkten Duell mit einem Kontrahenten um den Klassenerhalt in der Hallen-Bundesliga.

Trainer Carsten Alisch sieht das genauso: „Natürlich müssen wir gerade in der Offensive noch konsequenter werden. Am Ende fragt aber keiner mehr nach, wie der Sieg zustande gekommen ist.“ Wichtig ist ihm der Verbleib in der Liga, auch perspektivisch gesehen: Eintrachts Hockeydamen befinden sich in einem Generationswechsel, Altnationalspielerinnen wie Nadine Ernsting-Krienke oder Anke Kühne lassen ihre Karriere langsam ausklingen, was kurzfristig natürlich einen Qualitätsverlust mit sich bringt. Diesen versucht Alisch mit Teamwork zu kompensieren: „Unsere Mädels verstehen sich auch privat bestens untereinander, die jüngeren Spielerinnen können viel lernen.“
Und zumindest Kühne ist auch auf dem Platz noch unverzichtbar: Gegen Polo gelingen ihr zwei Treffer und den Hinweis, die Gäste würden wohl wegen des Hallenbodens Protest gegen die Spielwertung einlegen, kommentiert sie: „Dann spielen wir beim nächsten Mal halt besser .“ Weitere Tore: Wiite und Matthes.
Der Klassenerhalt sollte gelingen, auch damit den derzeit vier Nationalspielerinnen im Juniorenbereich Bundesligahockey angeboten werden kann. Und Eintracht an die erfolgreiche Vergangenheit anknüpft.
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