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Auf die Phantoms warten noch fünf Endspiele

Am Donnerstag kommt Vizemeister Artland Dragons – Basketballern fehlen zwei Punkte auf den ersehnten Play-off-Platz

Von Sebastian Walther

Braunschweig. Fünf Spiele noch bis abgerechnet wird. Für die New Yorker Phantoms neigt sich die Saison in der Basketball-Bundesliga dem Ende entgegen. Verlängern lässt sie sich nur mit der Qualifizierung für die Play-offs.

Aktuell streiten sich vier Teams um den wohl letzten verbliebenen Platz. Und auch Ludwigsburg, bei denen die Braunschweiger am Wochenende unnötig Punkte gelassen haben, kann noch vom Platz an der Sonne träumen. Die Phantoms liegen zwei Zähler hinter Bremerhaven und Köln und erwarten am morgigen Donnerstag (20.15 Uhr) den Vizemeister aus Quakenbrück in der Volkswagenhalle. Um weiter im Rennen zu bleiben, kann sich Braunschweig keine weitere Heimniederlage erlauben.
Ende der Woche geht es für die Mannschaft von Trainer Emir Mutapcic nach Gießen und danach nach Göttingen. Am 30. April schließlich müssen die Köln 99ers in der Löwenstadt antreten und mit etwas Glück kommt es an diesem Tag aus Braunschweiger Sicht zum finalen Showdown gegen den direkten Konkurrenten. Am letzten Spieltag übrigens reisen die Phantoms nach Berlin und müssen bei Alba bestehen. Leichte Spiele gibt es also keine mehr, dafür liefern die Basketballer in der bisherigen Rückrunde einfach zu unkonstante Leistungen ab. Schon wieder schauen sie auf zwei Niederlagen in Folge, die ob des knappen Ergebnisses doppelt schmerzen.
Und auch der Blick auf die Hinrunde kann da nicht beruhigen. Bei den Artland Dragons fehlten im Dezember mehr als 20 Zähler zum Sieg und doch braucht Braunschweig die beiden Punkte. Artlands Co-Trainer Arne Woltmann warnt trotzdem vor der Partie in der Löwenstadt: „Das Team hat sich im Vergleich zum Hinspiel zwar nicht verändert, aber seit ein paar Spielen sind die Braunschweiger extrem heiß von außen. Auch ein Spieler wie Domonic Jones, der sonst nicht unbedingt als guter Dreierschütze bekannt ist, trifft auf einmal aus der Distanz.“ Vergessen hat er außerdem Nikita Khartchenkov, der spätestens mit seiner Leistung in Ludwigsburg zu einer echten Alternative von der Bank wurde.
Trotzdem gibt sich Woltmann, dessen Mannen immerhin den dritten Rang der Tabelle behaupten, siegessicher: „Die Mannschaften von Mutapcic spielen eigentlich immer auf die gleiche Art und Weise – sehr diszipliniert, harte Mann-Mann-Verteidigung, kaum Zonen-Verteidigung. Wenn man ihnen eine Stärke wegnimmt, bekommen sie allerdings Probleme.“
Um dem entgegen zu wirken, bauen die Braunschweiger am Donnerstag auf die Unterstützung des Publikums und haben die Preise für ihre Fanartikel kurzfristig gesenkt.
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