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Auf der Suche nach einer Verstärkung im Spielaufbau

Basketball-Bundesliga: Phantoms treten am Sonnabend in München an.

Von Christoph Matthies, 21.11.2012

Braunschweig. Bei den New Yorker Phantoms schrillen derzeit die Alarmglocken. Nach der vierten Heimniederlage der Saison sind die Basketballer auf den 17. Tabellenplatz zurückgefallen. Wäre die Spielzeit jetzt zu Ende, müssten sich die Phantoms aus der Bundesliga verabschieden. Dass es schon am kommenden Wochenende wieder mit einem Sieg klappen könnte, glauben derweil nur die größten Optimisten: Am Sonnabend um 19 Uhr müssen die Braunschweiger beim FC Bayern München antreten.

Bis dahin läuft die Suche nach einer Verstärkung im Phantoms-Aufbau auf Hochtouren. Sportdirektor Oliver Braun hofft, noch in dieser Woche einen Playmaker präsentieren zu können. „Es ist nicht so einfach, den Richtigen zu finden, der im Moment keinen Vertrag hat“, erläutert er die Schwierigkeit des Unterfangens. Ob der bisher startende Point Guard Miah Davis in München noch mit von der Partie sein wird, wollte Braun gestern weder bestätigen noch dementieren.
Besorgniserregend präsentierte sich in der jüngsten Niederlage gegen Tübingen vor allem die Verteidigung der Phantoms. So sieht es auch der Sportdirektor, der sich den defensiven Kollaps nach zuvor oft besseren Leistungen durch eine mentale Blockade erklärt: „Die Mannschaft machte den Anschein, sie spiele nicht, um zu gewinnen, sondern nur, um ja nicht zu verlieren.“ Selbst der Einsatz eines Sportpsychologen, um das Team von belastendem Druck zu befreien, sei deshalb keineswegs ausgeschlossen.
Eine Therapie würde derzeit wohl auch Yotam Halperin guttun. Die Schwächephase des Israelis ist einer der Gründe, warum die Basketballer des FC Bayern (Bilanz: 5-4) derzeit nur auf Platz neun der BBL-Tabelle steht. Besser zurecht kam zuletzt Ex-Phantom Brandon Thomas, der bei der Bayern-Niederlage am Sonntag in Bamberg 16 Punkte und vier Assists auflegte.
Kurz vor der Saison wurde in München überraschend Headcoach Dirk Bauermann entlassen. Braunschweigs Kostas Flevarakis, der immer um Zeit für sein neues Team gebeten hat, genießt derweil noch das Vertrauen seines Sportdirektors. Mit einer Sensation in München könnten die Phantoms, die am Sonnabend ohne Nils Mittmann (Leistenzerrung) auflaufen müssen, auch ihrem Trainer etwas Luft verschaffen.
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