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„Aue hat spielerisch überzeugt“

2. Fußball-Bundesliga: Auf Eintracht wartet am Freitag im Erzgebirge eine schwierige Aufgabe.

Von Elmar von Cramon, 07.11.2012

Braunschweig. Am Wochenende stehen die Zweitliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig vor einer schwierigen Aufgabe. Am Freitagabend (Anstoß um 18 Uhr) wird der Tabellenführer vom FC Erzgebirge Aue erwartet, der gegen die Blau-Gelben unbedingt Punkte gegen den Abstieg sammeln möchte.

„Wir haben die englische Woche realistisch abgeschlossen. Schön, dass uns zum Ende ein Sieg geglückt ist“, zeigt sich Torsten Lieberknecht zufrieden, auch wenn er im DFB-Pokal „gern eine Runde weitergekommen“ wäre.
In den kommenden Wochen erwartet der 39-Jährige einige „Schlammschlachten“. Sowohl die auswärtigen Spielflächen als auch der heimische Rasen an der Hamburger Straße müssen dem regnerischen Wetter zunehmend Tribut zollen: „Ich bin froh, dass wir jetzt erst mal auswärts antreten, drei Spiele in einer Woche haben dem Rasen zugesetzt.“ In Zusammenarbeit mit der Stadt werde jedoch laut Lieberknecht alles getan, um den Platz für die Spiele wieder entsprechend herzustellen: „Wenn man wie wir versucht, Dinge spielerisch zu lösen, ist das auf einem tiefen Platz schwieriger.“
In Aue erwartet der Eintracht-Coach eben solche herbsttypische Bedingungen und schätzt den Gegner stärker als im Vorjahr ein: „Aue ist heimstark und hat in der Vergangenheit von der mannschaftlichen Geschlossenheit gelebt. In dieser Spielzeit haben sie zudem auch spielerisch überzeugt“, sagt Lieberknecht, der sein Team aber sehr gut vorbereitet sieht: „Wir haben ähnlich schwierige Auswärtsaufgaben wie in Aalen und Dresden sehr gut bewältigt.“
Den „Löwen“ stehen für den Vergleich im Erzgebirge einige Akteure nicht zur Verfügung: Von den Rekonvaleszenten machen Matthias Henn und Oliver Petersch Fortschritte, während Björn Kluft durch eine weitere Knie-OP zurückgeworfen wurde: „Matze und Oliver werden Schritt für Schritt ins Mannschaftstraining integriert, bei Björn wird das noch dauern“, erklärt Lieberknecht. Kevin Kratz (Syndesmoseband-Riss) und Marcel Correia (Innenbandriss) fallen ebenfalls aus, der Eintracht-Trainer rechnet vor der Winterpause nicht mit einer Rückkehr des Quintetts.
Jan Washausen und Deniz Dogan (beide muskuläre Probleme) könnten hingegen kurzfristig wieder zur Verfügung stehen. In jedem Fall wird sich Lieberknecht zur Restrückrundenvorbereitung über eine vollere Kabine freuen können: „Die Rekonvaleszenten sollen in der Vorbereitung wieder Fuß fassen.“
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Bohl - Theuerkauf, Pfitzner - Boland, Vrancic, Kruppke - Kumbela .
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