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„Auch mit Bamberg haben wir noch eine Rechnung offen“

Basketball-Bundesliga: Phantoms erreichen das Halbfinale – Montag bei den Brose Baskets.

Von Christoph Matthies, 23.05.2010

Braunschweig. Die New Yorker Phantoms haben das Halbfinale der BBL-Playoffs erreicht. Am Montag (15.25 Uhr, live in Sport1) treffen die Basketballer auf die Brose Baskets Bamberg.

Sebastian Machowski, Cheftrainer der New Yorker Phantoms, blieb auch in der Stunde des Erfolges bescheiden. „Es hat mich sehr glücklich gemacht und war ein Riesenspaß, heute diese Rekordkulisse miterleben zu dürfen“, lobte der junge Basketballlehrer das Braunschweiger Publikum, das zuvor wie ein Mann hinter seinem Team gestanden hatte. Insgesamt 6100 Zuschauer in der erstmals seit sieben Jahren ausverkauften Volkswagenhalle schrien, klatschten und zitterten die Phantoms zu dem am Ende verdienten 78:76-Sieg gegen den hohen Favoriten aus Oldenburg – ein Erfolg, der gleichzeitig den Einzug ins Halbfinale nach gewonnener Viertelfinalserie (3:1) gegen den noch amtierenden Deutschen Meister bedeutete.
Es war erst das zweite Mal in der Geschichte der Basketball-Bundesliga, dass es einer Braunschweiger Mannschaft gelang, in die Vorschlussrunde einzuziehen. Zuletzt war im Jahr 2003 im Halbfinale gegen Alba Berlin Endstation. Das soll in dieser Saison gegen die Brose Baskets Bamberg nicht passieren, und es gibt tatsächlich einige, die dem Underdog aus der Löwenstadt auch gegen die Franken eine Überraschung zutrauen. Sebastian Machowski stapelt jedoch weiterhin tief: „Wir sind nach wie vor Achter der regulären Saison, haben dort zweimal gegen Bamberg verloren, das zweite Spiel sogar sehr deutlich. Bamberg ist zudem Pokalsieger und Fünfter der Hauptrunde, insofern ist die Außenseiterrolle ganz klar bei uns.“
Tatsächlich bekommen es die Braunschweiger am Pfingstmontag (15.25 Uhr, live in Sport1) mit einem ungemein starken Gegner zu tun, dem viele Experten schon vor Beginn der Playoffs gute Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft einräumten. Anführer und überragende Offensivkraft der von US-Coach Chris Fleming trainierten Bamberger ist der serbische Power Forward Predrag Suput, der im Viertelfinale gegen die Telekom Baskets Bonn, das die Franken souverän mit 3:0 für sich entscheiden konnten, sein ganzes Können aufblitzen ließ und mehr als 18 Punkte pro Begegnung beisteuerte. Ihn werden Marcus Goree, Jason Cain und Co. zu allererst ausschalten müssen, um in der hitzigen Jako-Arena eine Chance zu haben.
„Ebenso wie mit den Oldenburgern haben wir auch mit Bamberg aus der Hauptrunde noch eine Rechnung offen. Vielleicht hilft das ja, vielleicht brauchen wir das als Motivation“, gibt Braunschweigs Trainer Anlass zu der Hoffnung, dass seine Mannschaft auch in dieser „Best-of-Five“-Serie erneut an ihre Leistungsgrenze gehen wird.
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