Anzeige

Auch für Cottbus nichts zu holen: Bärenstarke Eintracht siegt 3:1

2. Fußball-Bundesliga: Mirko Boland überragend – Torschütze Kumbela mit Gelb-Rot vom Platz.

Von Elmar von Cramon, 18.09.2011

Eintracht bewegt sich weiterhin auf der Erfolgsspur: Auch gegen Energie Cottbus behielt die Mannschaft von Torsten Lieberknecht gestern die Oberhand und gewann mit 3:1 (2:0).

Die Blau-Gelben zeigten sich hellwach und kamen in der Anfangsphase zu vielen guten Ansätzen im Offensivspiel. Marc Pfitzner hatte noch Pech, dass sein Distanzschuss links am Tor vorbei flog (12.), bevor sich die Bemühungen nur wenig später in zählbaren Erfolg verwandelten: Mirko Boland setzte sich über außen klasse durch und passte in die Mitte, wo die Lausitzer den Ball nicht klären konnten, und Dennis Kruppke zum 1:0 abstaubte. Weiter ging es in Richtung Energie-Tor; Ken Reichel zirkelte eine weite Flanke nur um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei (23.).
Cottbus tat sich schwer, aus der eigenen Hälfte zu kommen und hatte viele Ballverluste zu verzeichnen, während die Lieberknecht-Elf den sich ihr bietenden Platz nutzte. Als die Rot-Weißen in den Schlussminuten der ersten Halbzeit offensiv zu erstarken drohten, ließ ein traumhaft vorgetragener Konter die Eintracht-Fans erneut jubeln: Kumbela wurde von Kruppke bedient und passte dem Kapitän mustergültig in den Lauf; dieser behielt die Übersicht und bediente Boland, der ins leere Tor vollendete. Kurz vor der Pause konnte sich dann Daniel Davari zum ersten Mal auszeichnen und parierte gegen Hünemeier glänzend (45.).
Nach dem Wechsel bot sich weitestgehend das gleich Bild: Eintracht zog ein bärenstarkes Flügelspiel auf, während sich Cottbus einfallslos präsentierte. Mehr als einen Schussversuch von Müller (61.), den Ken Reichel gut abblockte, hatten die Lausitzer nicht zu bieten. Auf der Gegenseite herrschte dagegen Hochbetrieb: Kumbela versuchte es zunächst aus der Distanz (53.) und setzte danach einen Kopfball über das Tor, während Nico Zimmermanns Freistoß am Pfosten landete (67.).
Der mittlerweile eingewechselte Raffael Korte fügte sich mustergültig ins Spiel ein und legte von rechts für Kumbela auf, der den Ball aber nicht richtig traf (75.). Im Gegenzug markierten die Cottbuser durch Bitencourts Fernschuss den überraschenden Anschluss, konnten sich aber nicht lange darüber freuen. Nach einer schönen Kombination über Korte und Zimmermann, war Kumbela im Strafraum per Flugkopfball zur Stelle und markierte das 3:1. Dann war der Arbeitstag des Torschützen aber vorzeitig beendet: Nach einem Kopfballduell mit Ziebig zeigte Schiedsrichter Gräfe dem Kongolesen überraschenderweise Gelb-Rot. Trotz Unterzahl blieb die Eintracht-Defensive aber sattelfest und hatte keine Probleme, den Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.