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Athletisches Kraftpaket für den Backcourt

Neu-Löwe DeAndre Landsdowne. Foto: 2. Basketball-Bundesliga

Basketball-Bundesliga: DeAndre Lansdowne wechselt von ProA-Ligist Hamburg Towers zu den Löwen-Basketballern.

Von Christoph Matthies, 21.07.2017.

Braunschweig. Von der ProB in die ProA in die Basketball-Bundesliga: Die Karriere von DeAndre Lansdowne hat in den vergangenen zwei Jahren an Fahrt aufgenommen. Für die kommende Saison haben die Basketball Löwen den 28-jährigen Guard unter Vertrag genommen.

Auf den ersten Blick mag die Verpflichtung überraschen, denn der Amerikaner hat in der Vorsaison bei den Hamburg Towers in der 2. Liga ProA nicht unbedingt Bäume ausgerissen. 12,3 Punkte, fünf Rebounds und 2,3 Assists im Schnitt sind solide Werte, aber weit entfernt von herausragend. Bei einem Team, das als Neunter der Abschlusstabelle weit hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb.
Starker Rebounder
Löwen-Trainer Frank Menz nennt trotzdem gute Argumente für den 1,88 Meter großen Mann aus Albuquerque (New Mexico). „DeAndre ist ein kraftvoller Guard und für einen Spieler seiner Position sehr reboundstark. Durch seine gute Athletik hat er seine größten Stärken im Zug zum Korb“, sagt Menz über den Combo-Guard aus Hamburg, der im Backcourt der Löwen neben Thomas Klepeisz und den anderen Neuzugängen Zygimantas Janavicius und Bazoumana Koné agieren wird.
Gegenüber dem eher schmalen Carlos Medlock, der die Löwen verlässt, ist Lansdowne ein echtes Kraftpaket. Mit seiner starken Physis und Athletik dominierte er vorletzte Saison in der ProB, als er für die Hertener Löwen starke Werte auflegte (22,5 Punkte, 8,1 Rebounds, 3,7 Assists) und vom Online-Portal Eurobasket zum ProB-Spieler des Jahres gekürt wurde. Sein Team konnte den Abstieg in die Regionalliga allerdings nicht verhindern.
Steigern müssen wird sich Lansdowne in der BBL insbesondere von der Dreipunktelinie. Denn während der bullige Guard in der ProA mit seinen Attacken auf den Korb beeindrucken konnte und starke Wurfquoten aus der Nahdistanz auflegte, blieb er von der Dreierlinie mit gerade mal zwölf versenkten Würfen in 27 Partien (Quote: 33 Prozent) unauffällig. Gerade mit Janavicius und Koné an seiner Seite, die ebenfalls nicht als Scharfschützen bekannt sind, wird Lansdowne in diesem Bereich draufsatteln müssen – denn der Weg zum Korb ist in der BBL deutlich besser bewacht als im Unterhaus.
Weitere Importe erwartet
Wenige Wochen vor dem Trainingsstart im August hat Frank Menz nun noch zwei freie Importpositionen zu besetzen. Es ist davon auszugehen, dass noch ein Center geholt wird, der den aus Göttingen nach Braunschweig gewechselten Scott Eatherton am Brett unterstützt. Außerdem dürfte ein athletischer und schussstarker Small Forward, als Ersatz für Dyshawn Pierre, auf der Wunschliste des Trainers stehen.
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