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Arnold zufrieden: „Wettkampfhärte geholt“

Unterlagen gegen Dinamo Bukarest: Quirin Moll und seine Mitspieler. Foto: imagemoove

Fußball: Lob für A-Jugendkeeper Yannik Bangsow – Angebliches Basel-Interesse an Saulo Decarli kein Thema.

Von Elmar von Cramon, 20.01.2017.

Braunschweig. Mit dem 2:0-Erfolg gegen den FC Luzern gelang Eintrachts Zweitliga-Fußballern ein erfolgreicher Auftakt ins Trainingslager.
Nach dem zweiten Testspiel gegen den rumänischen Erstligisten Dinamo Bukarest, das die Löwen am Freitag unglücklich durch einen Elfmeter kurz vor Spielende mit 0:1 verloren haben, begeben sich die Braunschweiger am Sonntag zurück in die Heimat. Zum Rückserienauftakt treten die Blau-Gelben am kommenden Wochenende dann bei den Würzburger Kickers an.

„Ein Sieg ist immer gut für das Selbstvertrauen. Da der Gegner auch in physischer Hinsicht stark war, haben sich die Jungs weitere Wettkampfhärte geholt“, war Marc Arnold mit dem Test zufrieden.
Auch ansonsten sieht der sportliche Leiter der Löwen den Aufenthalt in Spanien als rundum positiv an, auch wenn die Temperatur am Ende der Woche etwas gefallen war: „Das Wetter ist nicht wirklich ein Problem, wichtiger ist, dass sich bislang niemand verletzt hat.“
Ein wenig überraschend hatte Torsten Lieberknecht gegen Luzern auch dem mit ins Trainingslager gereisten A-Jugendkeeper Yannik Bangsow zehn Minuten Spielzeit gewährt.
„Wir wollten ihn für seine Trainingsleistungen belohnen und ihm damit einen weiteren Motivationsschub geben“, so der 46-Jährige, der sich durchaus vorstellen kann, dass Yannik Bangsow in Zukunft die bislang unbesetzte dritte Torhüterposition ausfüllt.
„Wir hatten den Torhütermarkt ja bereits sondiert, waren aber zu dem Schluss gekommen, uns zunächst einmal vereinsintern auf dieser Position umzusehen“, erklärt Arnold, der den ehemaligen Leipziger bislang als positive Erscheinung sieht: „Er präsentiert sich gut, muss sich aber erst an die gesteigerte Belastung im Herrenbereich gewöhnen. Alles geht bei uns schneller, vor allem schießen die Spieler präziser und härter. Die Entwicklung von jungen Spielern verläuft im Allgemeinen recht unterschiedlich.“
Extrem positive Entwicklungen, wie beim erst 17-jährigen Gianluigi Donnarumma, der beim 0:0 gegen Deutschland im November 2016 zum zweiten Mal das italienische Nationaltor hütete, sind deshalb keine alltäglichen Erscheinungen. Auch deshalb habe Eintrachts Nummer zwei, Marcel Engelhardt, laut Arnold Vorteile gegenüber dem gebürtigen Berliner: „Marcel ist ein paar Jahre älter und hat die Erfahrung der gesteigerten Belastungen schon hinter sich gebracht und gemeistert.“
Keine Gedanken macht sich der Sportchef der Braunschweiger Eintracht derweil über das angebliche Interesse des Schweizer Serienmeisters FC Basel an Eintracht-Abwehrspieler Saulo Decarli: „Das ist bei uns kein Thema. Wir können aber nicht verhindern, dass unsere Spieler bei guten Leistungen auch zukünftig irgendwo ins Gespräch gebracht werden. Solange aber kein Verein auf uns zukommt, gibt es für uns keinen Grund, uns damit zu beschäftigen.“
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