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Arnold: „Tor von Mathias Fetsch war der Knackpunkt der Partie“

3. Fußball-Liga: Eintracht marschiert nach dem 2:0 in Sandhausen in Richtung Aufstieg.

Von Elmar von Cramon, 30.01.2011.

Braunschweig. Mit Siebenmeilenstiefen scheinen die Drittliga-Fußballer von Eintracht nach dem 2:0-Erfolg beim SV Sandhausen in Richtung zweite Liga zu marschieren.

Nachdem die Lieberknecht-Elf ihre Hausaufgaben bereits am Freitag gemacht und die drei Punkte aus dem Hardtwaldstadion entführt hatte, zeigte erneut ein Konkurrent Nerven. Nach Kickers Offenbach in der Vorwoche erwischte es diesmal das Team von Hansa Rostock, das der Zweitvertretung des VfB Stuttgart vor heimischem Publikum mit 0:1 unterlag.
Wie schon in Dresden hatte Eintracht gegen die wiedererstarkte Mannschaft von Pavel Dotchev Probleme, ins Spiel zu kommen und die Offensivattacken der Gastgeber zu erwidern.
Den überraschenden Ausfall von Dennis Kruppke (Adduktorenprobleme), der somit neben Abwehrchef Deniz Dogan (Gelbsperre) passen musste, wollte Marc Arnold jedoch nicht als Entschuldigung hierfür gelten lassen: „Wir haben stets betont, dass wir einen ausgeglichenen Kader besitzen, deshalb sind wir auch davon überzeugt, dass wir Ausfälle verkraften können.“
Abermals hervortun konnte sich Mathias Fetsch, der nach seinem Jokertor in Dresden diesmal in der 63. Minute das erste Eintracht-Tor erzielte – für Braunschweigs sportlichen Leiter nach vorangegangenen SVS-Großchancen der Knackpunkt der Partie: „Wenn wir erstmal in Führung gehen, ist es gegen uns schwierig. Wir können dann kontern, weil der Gegner aufmachen muss“, sagt der 40-Jährige.
Der sich bietende Platz konnte in Sandhausen kurz vor Spielende dann auch ausgenutzt werden, als Damir Vrancic eine Vorlage von Dominick Kumbela zur Vorentscheidung verwertete (85.). Arnold sah im Anschluss an die Partie zwar Steigerungsbedarf, wollte den Blau-Gelben aber das „Glück des Tüchtigen“ zubilligen: „Marjan Petkovic musste in Sandhausen nicht annähernd so viele Bälle entschärfen wie in der Vorwoche, auch wenn wir die spielerische Qualität sicherlich noch verbessern können.“
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