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Arnold: „Mannschaft zieht sehr gut mit“

Voller Einsatz im Training: Die Eintracht-Spieler Ken Reichel (l.) und Phillip Tietz. Foto: Hübner

Eintracht-Trainingslager verläuft bislang wie geplant – Testspiele gegen Waldhof und KSC.

Von Elmar von Cramon, 11.07.2017.

Braunschweig. Das Eintracht-Trainingslager in Herxheim verläuft bislang wie geplant. Bei fast durchgängig sommerlichen Temperaturen bereiten sich die Löwen auf die anstehende Runde vor und gewannen ihren Test gegen Victoria Herxheim am vergangenen Wochenende mit 2:0. Gestern traf die Mannschaft von Torsten Lieberknecht auf Waldhof Mannheim (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet), bevor das Duell mit dem Karlsruher SC den Aufenthalt in der Pfalz abrundet.

Den Test gegen den lokalen Vertreter aus der Landesliga hatten sich die Blau-Gelben sicherlich einfacher vorgestellt. Bei Temperaturen von über 30 Grad kamen die Löwen durch Tore von Julius Biada und Salim Khelifi zu einem mühsamen 2:0-Erfolg über den Landesligisten.
Allerdings hatte die Elf von Torsten Lieberknecht Pech, dass zwei vermeintlichen Abseitstoren durch Khelifi und Joe Baffo die Anerkennung verweigert wurde: „Trotz Witterung und Belastung hätten wir sicherlich besser spielen können, nun ist die Partie aber abgehakt“, war Marc Arnold nur teilweise zufrieden, zieht ansonsten aber ein positives Zwischenfazit: „Die Mannschaft zieht im Training sehr gut mit. Jetzt geht es darum, die Spiele entsprechend zu bestreiten.“
Vollzug in Sachen Transfers von Offensivmann und Torhüter kann der sportliche Leiter der Löwen derweil noch nicht vermelden, macht aber deutlich, dass der Verein keine faulen Kompromisse eingehen möchte. „Klar würden wir die Spieler lieber früher als später mit dabeihaben. Da es aber nur Sinn macht, wenn alles hundertprozentig passt, nehmen wir uns die Zeit.“
Wieder mit dabei sind die zuletzt angeschlagenen Saulo Decarli und Suleiman Abdullahi, weiterhin fehlen wird der wegen einer Viruserkrankung außer Gefecht gesetzte Patrick Schönfeld. „Die Sache wird seine Zeit in Anspruch nehmen“, bedauert der 46-Jährige.
Eine unerfreuliche Nachricht erreichte die Löwen vonseiten des DFB aufgrund der Böllerwürfe und des Platzsturms nach dem Relegationsrückspiel gegen Wolfsburg sowie zwei Vorgängen rund um das Niedersachsenderby in Hannover im vergangenen April. Die Bewährung des Urteils vom 26. Januar 2017, in dem der Verein zu einem Zuschauer-Teilausschluss bei einem Punktspiel verurteilt worden war, wurde aufgehoben, sodass dieser nun in Kraft tritt.
Zum Heimauftakt gegen den 1. FC Heidenheim am 5. August muss Block neun damit leer und geschlossen bleiben, außerdem wurden die Blau-Gelben zu einer Geldbuße von 25 000 Euro verurteilt. Nach einem Einspruch von Vereinsseite konnte eine Teilsperrung von Block acht zwar verhindert werden, allerdings läuft die Bewährung hier noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres. „Leider hatte sich die Sache angedeutet, wir können froh sein, dass Block acht nicht auch betroffen ist“, ärgert sich Arnold, blickt aber gleichzeitig nach vorn: „Wir müssen das Urteil akzeptieren und das Beste daraus machen.“
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