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Arnold: „Leistung stabilisieren“

Eintracht-Neuzugang Havard Nielsen (links) zeigte gegen Borussia Dortmund eine ansprechende Leistung. Foto: Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig gastiert am Sonnabend (15.30 Uhr) in Frankfurt.

Von Elmar von Cramon, 05.02.2014.

Braunschweig. Das Duell mit dem Frankfurter Namensvetter am Sonnabend (Anstoß 15.30 Uhr) markiert für Eintracht den Auftakt zu einer Reihe von Spielen gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt.

Sollte es gelingen, mit Zählbarem aus der hessischen Metropole zurückzukehren, könnte das rettende Ufer ein Stück näher rücken. Nürnberg und Bremen haben mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, während Freiburg und Hoffenheim im direkten Vergleich aufeinandertreffen. Das Resultat dürfte somit von richtungsweisender Bedeutung sein, ebenso wie das Abschneiden in den darauffolgenden Spielen gegen den HSV und Nürnberg.
„Es ist schwierig zu beurteilen, wie viele Punkte wir aus diesen Spielen benötigen, da die anderen Ergebnisse ebenfalls eine Rolle spielen. Wir wollen unsere Leistung aus den ersten beiden Spielen stabilisieren und noch eine Schippe draufpacken“, erklärt Marc Arnold vor der Partie. Gegen Borussia Dortmund sah der sportliche Leiter Eintrachts trotz der knappen Niederlage sehr gute Ansätze, auf die es aufzubauen gelte: „Wir können nicht mit dem Ergebnis, aber mit unserem Auftreten zufrieden sein. Das muss gegen die direkten Konkurrenten unser Maßstab sein.“ Insbesondere in den Schlussminuten hatte es gegen den BVB auf beiden Seiten Chancen gegeben. Unverständnis ruft beim 43-Jährigen aber immer noch eine Szene in der Nachspielzeit hervor, als Marcel Schmelzer eine Flanke von Benjamin Kessel mit der Hand im Strafraum verhinderte: „Das war ein Handspiel, für das man schon einen Elfmeter geben kann.“
In der kommenden Woche stehen sich der vorherige und der kommende Eintracht-Gegner im DFB-Pokal gegenüber. Außerdem sind sowohl der BVB als auch die Hessen noch im internationalen Geschäft. Letztere scheinen die Mehrfachbelastung jedoch nicht so gut wegzustecken: „Frankfurt hätte ich nicht im Abstiegskampf erwartet, da sie zwei sehr gute Spielzeiten hinter sich haben und von den Einzelspielern her eine enorme Qualität besitzen“, ist Arnold überrascht, will jedoch nicht zwingend einen psychologischen Vorteil für Eintracht daraus ableiten: „Fakt ist, dass es bei großen Clubs wie Frankfurt oder dem HSV unruhig wird, wenn es nach unten geht. Bei uns kommt die Situation wenig überraschend, deshalb können wir weiterhin konzentriert arbeiten und uns weiterentwickeln.“
Zum Spiel in der Commerzbank-Arena stehen Marco Caligiuri und Damir Vrancic ebenso wieder zur Verfügung wie Timo Perthel. Ausfallen werden weiterhin Dennis Kruppke sowie die Rekonvaleszenten Torsten Oehrl und Gianluca Korte.
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Kessel - Theuerkauf - Hochscheidt, Boland (Khelifi), Nielsen, Elabdellaoui (Bellarabi) - Ademi.
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2 Kommentare
21
Horst Kanne aus Weststadt | 05.02.2014 | 22:22  
6
Hans-Dieter Schwartz aus Braunschweig - Nordstadt | 06.02.2014 | 08:00  
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