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Arnold: „Das Spiel hat einen besonderen Reiz“

Zweikampf: Kumbela (r.) gegen Stuttgarts Boka. Foto: Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht spielt Sonnabend beim VfL Wolfsburg

Von Elmar von Cramon, 02.10.2013.

Braunschweig. In sportlicher Hinsicht bleibt Eintrachts Fußballprofis nach der klaren Niederlage gegen Stuttgart und der kurzzeitig aufgeflammten Rücktrittsdebatte um Trainer Torsten Lieberknecht kaum Zeit zum Verschnaufen.

Am Sonnabend steht das lang erwartete Nachbarschaftsduell gegen den VfL Wolfsburg in der VW-Arena auf dem Programm (Anstoß 15.30 Uhr).
„Das Ergebnis hat gegen Stuttgart nicht zum Spiel gepasst. Der Sieg für den VfB ging in Ordnung, war aber zwei Tore zu hoch“, lautet Marc Arnolds Analyse zur deutlichen Niederlage gegen die Schwaben. Die Tatsache, dass es am Ende relativ deutlich wurde, will der 43-Jährige aber nicht überbewerten: „Wir haben gut begonnen und nach dem zweiten Gegentreffer weiter probiert, nach vorne zu spielen. So wie es dem Charakter der Mannschaft entspricht. Es wäre falsch gewesen, nur noch Tore verhindern zu wollen. Natürlich sind so aber Räume entstanden, die der Gegner genutzt hat.“
Gegen Wolfsburg sieht der sportliche Leiter seine Mannschaft zwar als „Underdog“, weiß aber trotzdem um die besonderen Umstände, die im ersten Aufein-andertreffen seit 1993 vielleicht von Vorteil sind: „Das Spiel bezieht seinen Reiz aus der nachbarschaftlichen Nähe. Außerdem will niemand der erste Gegner sein, gegen den wir gewinnen.“
Den „Wölfen“ begegnet er trotzdem mit großem Respekt: „Unter Dieter Hecking hat sich der VfL enorm stabilisiert und verfügt über eine sehr gut besetzte Mannschaft.“ Der Ausfall des Portugiesen Vierinha, der sich einen Kreuzbandriss zuzog, schwächt die Wolfsburger nach Meinung von Arnold zwar empfindlich, angesichts des hochkarätig besetzten Kaders aber nicht nachhaltig: „Der VfL hat noch so viele Spieler mit hoher Qualität.“
Einen zusätzlichen Ausfall müssen auch die Blau-Gelben verkraften, nachdem sich Marjan Petkovic gegen den VfB Stuttgart einen Muskelbündelriss im Adduktorenbereich zuzog: „Es ist wahrscheinlich schon im Spiel passiert, Marjans Schmerzen sind aber erst nachts stärker geworden. Er fällt nun leider für längere Zeit aus.“ Jan Hochscheidt, der sich die gleiche Verletzung zugezogen hatte, weilt weiterhin in München zur medizinischen Behandlung, während Marcel Correia seine Rehamaßnahmen in Braunschweig absolviert: „Marcel ist momentan in der Eingliederungsphase im Mannschaftstraining“, hofft Arnold auf eine baldige Rückkehr des vielseitigen Defensivakteurs.
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Elabdellaoui - Theuerkauf, Pfitzner (Vrancic) - Perthel, Boland, Bellarabi - Kumbela (Ademi).
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