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Arnold: „Aue spielerisch stark“

Maximilian Sauer kann bei Erzgebirge Aue wieder eingesetzt werden. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Löwen gegen die Veilchen in der Favoritenrolle – Sauer wieder fit.

Von Elmar von Cramon, 06.09.2016.

Braunschweig. Mit einem 3:1-Erfolg gegen Viktoria Berlin gestaltete Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig die Pflichtspielpause erfolgreich. Am Freitag steht der Lieberknecht-Elf die nächste Auswärtsaufgabe bei Erzgebirge Aue bevor: Ab 18.30 Uhr wollen die Löwen gegen die Sachsen die Tabellenführung verteidigen. Die Gastgeber stehen in der Liga bereits unter Druck und wollen nach zwei unglücklichen Auswärtsniederlagen vor heimischer Kulisse das Abrutschen in den Tabellenkeller verhindern.

„Das Spiel hat seinen Zweck erfüllt; wir sind im Rhythmus geblieben und haben allen Akteuren Spielpraxis verschafft“, war Marc Arnold mit dem 3:1 gegen Viktoria Berlin zufrieden. Vor 236 Zuschauern hatten Domi Kumbela (2./18.) und Julius Biada (70.) die Tore für die Blau-Gelben erzielt, während Karim Benyamina (15.) per Foulelfmeter den zwischenzeitlichen Ausgleich markiert hatte.
Nach drei Siegen in Folge reist Eintracht nun als Tabellenführer zum Aufsteiger und hat somit auch die Favoritenbürde im Gepäck. „Es ist zwangsläufig so, dass die Aussagen vor dem Spiel in so eine Richtung gehen. Das war bereits vor der Partie in Würzburg der Fall“, weiß Arnold, rechnet aber mit dem „Lerneffekt“ aus dem DFB-Pokalmatch, als die Löwen den ebenfalls aufgestiegenen Franken unterlagen: „Wir besitzen die Erfahrung damit umzugehen und wollen in Aue erfolgreich sein.“
Die Sachsen sieht der 45-Jährige vor allem in spielerischer Hinsicht stark: „Auch in den verlorenen Spielen war Aue spielerisch stark. Die Mannschaft versucht, Fußball zu spielen und nicht nur über Einsatz und Motivation zu punkten.“
Die Begegnung im Erzgebirge ist für die mitreisenden Eintracht-Fans stets ein Erlebnis, auch wenn das Gastspiel in der Vergangenheit oft zur kalten Jahreszeit, aber auch schon im Hochsommer stattfand. „Dort haben wir in Sachen Wetter schon alles erlebt, uns kann nichts mehr überraschen“, so Arnold, der auch die regionalen Aspekte für die „besondere Atmosphäre“ verantwortlich macht: „Die Lage des Stadions ist schon sehr speziell, außerdem ist es ein relativ kleiner Verein, der äußerst stark in der Region verwurzelt ist, was ihn sympathisch macht.“
Personell werden die Löwen wieder auf Maximilian Sauer zurückgreifen können, der wie Niko Kijewski beim 1:0 der U23 gegen den SV Eichede mitwirkte. Marcel Correia absolvierte eine Halbzeit gegen die Berliner und könnte nach einem halben Jahr erstmals wieder in der zweiten Liga zum Einsatz kommen. Dies wird bei Suleiman Abdullahi noch dauern. „Wir wollen keine Prognose abgeben, es dürfte sich aber noch eine Weile hinziehen“, so Arnold.
Ferner hofft der sportliche Leiter, dass Salim Khelifi und Christoffer Nyman nach ihren gestrigen Länderspieleinsätzen ohne Blessuren wieder in Braunschweig eintreffen, um sich mit ihren Teamkollegen morgen auf den Weg nach Aue machen zu können: „Leider ist die Ansetzung in diesem Fall ungünstig. Wir hoffen deshalb, dass sie ohne Verletzungen wieder zurückkommen.“
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