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Anderson trifft, als es drauf ankommt

Basketball-Bundesliga: Phantoms schlagen Ludwigsburg im Heimkrimi mit 77:75 (20:33) – Dennis Schröder Topscorer.

Von Christoph Matthies, 23.12.2012.

Braunschweig. Mit einem hart erkämpften 77:75 (20:33)-Sieg gegen die Neckar Riesen Ludwigsburg haben sich die Phantoms-Basketballer selbst beschenkt. Den Erfolg brachte eine tolle Aufholjagd in der zweiten Halbzeit.

Schon vor dem dritten Viertel hatten einige Anhänger des Heimteams das ungute Gefühl, dass der Halbzeit-Song „All I Want for Christmas is You“, selbstbewusst vorgetragen von Keira McElroy, der Tochter von Phantoms-Flügel Immanuel McElroy, der Höhepunkt des Abends gewesen sein könnte. Zum Glück sollten die Schwarzmaler diesmal Unrecht behalten.
Kostas Papazoglou, Assistenztrainer der Phantoms, hatte vor der Partie mit Nachdruck vor den Schwaben gewarnt, den Kader von Headcoach Steven Key gar als einen der stärksten der Liga bezeichnet. Gestern Abend reichte schon eine durchschnittliche Leistung der Ludwigsburger, um in Halbzeit eins wie ein sicherer Playoff-Aspirant auszusehen.
Man kann darüber streiten, ob es nun die gute Verteidigung der Ludwigsburger oder das fahrige Spiel der Phantoms war. Am Ende der ersten Halbzeit hatte die Heimmannschaft jedenfalls gerade mal 20 Zähler auf der Habenseite, dafür aber bereits neun Ballverluste zu verzeichnen.
In Halbzeit zwei spielten die Phantoms dann nicht unbedingt schön, aber gewiss effektiver: An der Freiwurflinie pirschten sie sich an den Gegner heran, alle zwölf Versuche fanden im dritten Viertel ihr Ziel. Während der vor dem Seitenwechsel glücklose Thad McFadden nach der Pause nur noch zusehen durfte, lief nun Robert Kulawick allmählich heiß. Drei ganz wichtige Dreier erzielte der Mann, der schneller abdrückt als sein Schatten, in den letzten zehn Minuten, zudem stibitzte er den Schwaben wenige Sekunden vor Schluss, bei deren wichtigstem Ballbesitz, die Kugel.
Starke Nerven und einen guten Heimeinstand zeigte auch Neuzugang Jermaine Anderson. Der Kanadier, zu Beginn noch unauffällig, brachte sein Team 20 Sekunden vor Schluss per Dreier erstmals seit der Anfangsminute wieder in Führung (76:75).
Für die Phantoms punkteten: Schröder 20, Boateng 15, Kulawick 10, Anderson 9, McElroy 9, Schneiders 5, Nana 4, Mittmann 3, Davis 2.
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