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Anderson schießt Phantoms aus der tiefsten Krise

Basketball-Bundesliga: Braunschweig schlägt Trier mit 84:81 (41:36).

Von Christoph Matthies, 10.02.2013.

Braunschweig. Die Phantoms schienen das Motto „Aller guten Dinge sind drei“ zu beherzigen, als sie am Freitag mit Courtney Pigram bereits ihre dritte Nachverpflichtung präsentierten. Mit 13 Punkten half der Neue, die sechs Spiele dauernde Niederlagenserie in der Basketball-Bundesliga zu beenden. 84:81 (41:36) hieß es gestern Abend im Heimspiel gegen TBB Trier.

Nach ausgeglichenem ersten Viertel (20:23), in dem Jermaine Anderson einen guten Spielaufbau gezeigt hatte, betrat Pigram zu Beginn der zweiten zehn Minuten erstmals das Parkett. Der Amerikaner, der in dieser Saison bereits sieben Partien für Würzburg absolvierte, kann beide Guard-Positionen spielen und verfügt über einen guten Wurf. Dass er auch das nötige Selbstvertrauen hat, zeigte Pigram nach zehn Sekunden, als er die Kugel das erste Mal von jenseits der Dreierlinie Richtung Trierer Korb fliegen ließ. Obwohl sein erster Versuch nur den Ring traf, war der 27-Jährige zur Halbzeitpause mit acht Punkten (zwei Dreier) Topscorer der Phantoms – und zeigte eine vielversprechende Chemie mit Point Guard Dennis Schröder.
Nach dem Seitenwechsel eroberten die Trierer, als BBL-Achter überraschend auf Playoff-Kurs, zügig die Führung zurück, schnell sah sich Phantoms-Coach Kostas Flevarakis zum Wechseln gezwungen. Doch besonders die Inside-Defense der Gastgeber ließ die Trierer auch weiterhin zu frei schalten und walten.
Mit einer Vier-Punkte-Hypothek gingen sie ins Schlussviertel, doch die Phantoms, angeführt von Harding Nana, der kämpfte wie ein Kameruner Löwe und nun zwölf seiner 17 Punkte erzielte, blieben dran. „Als Veteran musste ich heute abliefern“, beschrieb Nana seine Leistungssteigerung nach einigen schwachen Partien, in denen er allerdings auch mit Ellenbogenbeschwerden gehandicapt war.
Der Wurf des Abends war jedoch nicht Nanas Vier-Punkte-Spiel zum 70:72, der vier Minuten vor Schluss die Wende zum Guten brachte, sondern der finale Dreier von Jermaine Anderson. Cool mit der Schlusssirene und von weit hinter der Linie beendete er die lange Pleitenserie.
Für die Phantoms punkteten: Nana 17, Pigram 13, McElroy 13, Anderson 12, Barton 7, Schröder 6, Boateng 5, Kulawick 4, Land 4, Schneiders 3.
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