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An die erste Halbzeit anknüpfen

Den Korb stets im Visier: James Florence war gegen Trier erneut bester Phantoms-Scorer. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Am Donnerstag (19.30 Uhr) treten die Phantoms in Bayreuth an.

Von Christoph Matthies, 09.10.2013.

Braunschweig. Die Tabelle der Basketball-Bundesliga sieht derzeit richtig gut aus, nach zwei Heimsiegen liegen die Phantoms auf Rang zwei. Am Donnerstag um 19.30 Uhr soll die positive Startbilanz in Bayreuth weiter ausgebaut werden.

Sechsmal trafen Braunschweig und Bayreuth seit dem Aufstieg der Franken im Jahr 2010 aufeinander, ebenso oft kam der Sieger aus Niedersachsen. Damit sind „Imac“ und Co. so etwas wie der Angstgegner der Mannschaft von Predrag Krunic. Mit ihrem siebten Sieg in Folge könnten sich die Phantoms an der Tabellenspitze festsetzen. Bei den sinnvoll verstärkten Bayreuthern, in diesem Jahr mit neuem Namen (medi), höherem Etat und als Geheimtipp um die Playoff-Plätze gehandelt, wird eine Leistung wie in Hälfte zwei gegen Trier jedoch nicht ausreichen.
„Wir haben zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gesehen“, bilanzierte Phantoms-Headcoach Raoul Korner nach dem 67:58-Erfolg am Sonntag. Mit 44:22 hatte sein Team die Trierer in den ersten 20 Minuten deklassiert, durch flüssig vorgetragenes Offensivspiel und eine konzentrierte Defensive gelang es, den Gästen den Schneid abzukaufen. Vor allem das Guard-Duo Isaiah Swann und James Florence (am Ende mit 15 Punkten Topscorer) sowie Kanada-Import Aaron Doornekamp hatten dem Spiel bis dahin ihren Stempel aufgedrückt. In einer „zweiten Halbzeit zum Vergessen“ (Korner) dann ein ganz anderes Bild: Die Braunschweiger, mit 3537 Zuschauern und hoher Führung im Rücken, spielten plötzlich wie gelähmt und ließen die Partie im vierten Durchgang fast noch einmal eng werden.
Am Donnerstag müssen die Phantoms nun erstmals auswärts antreten. Bei Gegner Bayreuth, der nach einem Auftaktsieg gegen Frankfurt in Hagen knapp verlor, warten mit Ex-Phantoms-Aufbau Kevin Hamilton, Bryan Bailey, Kyle Weems und Ron Burrell einige ligaweit geschätzte Hochkaräter auf das Team von Raoul Korner.
„Zufriedenheit ist unser größter Feind“, mahnt der Österreicher auf der Trainerbank der Phantoms. Und glaubt an einen möglichen positiven Effekt der schwachen zweiten Hälfte gegen Trier: „Vielleicht war es gut, einen Warnschuss zu bekommen.“
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