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Alles, was die jungen Fußballer so brauchen

Eintracht-Vizepräsident Rainer Ottinger und Oberbürgermeister Ulrich Markurth (v.l.) schneiden das Band durch. Die Außenanlage des Leistungszentrums ist eröffnet. Foto: Thomas Ammerpohl

... finden sie im neu eröffneten Nachwuchsleistungszentrum am Kennel.

Von Martina Jurk, 19.06.2015.

Braunschweig. Kaum etwas erinnert noch an das Gesicht der ehemaligen MTV-Sportanlage am Kennel. Was in zwei Jahren auf dem Außengelände entstanden ist, kann sich mehr als sehen lassen. Das hat wirklich Vorbildcharakter.

Gefördert wird hier der fußballerische Nachwuchs von Eintracht Braunschweig. Acht Jugend-Leistungsmannschaften haben jetzt ein Nachwuchsleistungszentrum – gefordert von der Deutschen Fußball-Liga für Erst- und Zweitligisten. Zwei Millionen Euro investierte die Stadt, 600 000 Euro Eintracht. Jetzt wurden die Außenanlagen offiziell eingeweiht.
„Für Braunschweig war es eine große Herausforderung, die Auflagen der Fußball-Liga zu erfüllen. Das war eine große Gemeinschaftsaufgabe von Stadt und Verein. Mit dem Leistungszentrum haben wir Prioritäten gesetzt, den Verein zukunftsfähig aufzustellen“, sagte Ulrich Markurth. Der Oberbürgermeister dankte dem MTV, der seine sportliche Heimat aufgegeben und mit dem Umzug in den Westpark den Weg für die Entstehung des Leistungszentrums freigemacht habe.
Auf 100 000 Quadratmetern wurden Plätze modernisiert und mit Flutlichtanlagen ausgestattet. Zwei neue Fußballgroßspielfelder sind entstanden. „Auch die Talente anderer Vereine werden davon profitieren“, so der OB. Das Leistungszentrum soll weiter ausgebaut werden. Eine Trainingshalle, Gastronomie und ein Internat sollen folgen.
„Jetzt kann nicht nur im Norden Braunschweigs Bundesliga-Luft geschnuppert werden, sondern auch im Süden. Die U17- und U19-Mannschaften spielen ja schon in der Bundesliga. Das Leistungszentrum wird ein Entwicklungsmotor für junge Spieler werden“, freute sich Eintracht-Vizepräsident Rainer Ottinger. Hier würden Einzelspieler gezielt ausgebildet und Mannschaften entwickelt.
Bereits in der nächsten Saison würden sieben Nachwuchsspieler bei den Zweitliga-Profis von Torsten Lieberknecht trainieren und spielen.
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