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„Alles ist optimal gelaufen“

Unsanft gebremst: Eintrachts Seung-Woo Ryu wird in Aue zu Boden gerissen. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht nach 2:1 in Aue im Verfolgerfeld der Spitzenteams.

Von Elmar von Cramon, 11.11.2014.

Braunschweig. Die Erfolgsserie von Eintrachts Zweitliga-Fußballern kann sich sehen lassen. Nach dem 2:1-Sieg bei Erzgebirge Aue sind die Blau-Gelben seit drei Spielen ohne Punktverlust und mittendrin im Verfolgerfeld der Tabellenspitze angekommen.

„Für uns ist alles optimal gelaufen. Wir haben bei einem sehr heimstarken Gegner eine überzeugende Leistung abgerufen“, war Marc Arnold zufrieden. Besonders die abgeklärte Art und Weise, wie die Blau-Gelben sich im Erzgebirge durchsetzten, fand der sportlichen Leiter beeindruckend: „Speziell das erste Tor war schulbuchmäßig und wie vom Trainer vorgegeben herausgespielt“, lobt er den Spielzug, bei dem Raffael Korte Seung-Woo Ryu nach einem schnellen Abstoß von Rafal Gikiewicz in Szene setzte und der Koreaner seinen zweiten Saisontreffer erzielte.
Auch das Auftreten nach dem zweiten Tor von Vegar Eggen Hedenstad war für den 44-Jährigen auf überzeugend: „Innenverteidigung und die beiden Sechser standen sehr gut; bis zum Schluss haben wir nur noch eine Chance für die Gastgeber zugelassen.“
Eine kurzfristige Fortsetzung der Serie ist aufgrund der Länderspielpause jedoch erst am 22. November beim FSV Frankfurt möglich: „Das hat gute und schlechte Seiten“, findet der Arnold: „Einerseits würde die Mannschaft den Schwung der guten Ergebnisse gerne nutzen, andererseits tut die Pause den verletzten und angeschlagenen Spielern gut.“
Einer davon ist Havard Nielsen, der gegen Aue wegen Oberschenkelproblemen passen musste, nun aber für zwei Länderspiele der norwegischen Nationalmannschaft nominiert wurde: „Es wird aber kurzfristig vor Ort entschieden, ob er mitwirken kann. Die Partie in Aue kam für ihn ein paar Tage zu früh“, so Arnold über den mit vier Toren bislang treffsichersten Eintracht-Akteur. Beim heutigen Freundschaftsspiel gegen Estland in Oslo wird der 21-Jährige womöglich noch geschont, soll am Sonntag in der EM-Qualifikation gegen Aserbaidschan in Baku aber auflaufen.
Salim Khelifi erhielt unterdessen eine Einladung für die Schweizer U21, die Freitag in Potsdam gegen Deutschland testet und am kommenden Dienstag in Thun gegen Schottland spielt.
Die anstehende Pause soll eventuell noch für ein Testspiel genutzt werden: „Wir werden uns kurzfristig entscheiden“, erklärt Arnold.
Nach der jüngsten Partie steht für die Löwen bis zum Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am 1. Dezember (Montag) nur der Auswärtsauftritt bei den Hessen auf dem Programm – das einzige Pflichtspiel in den kommenden drei Wochen.
Danach kämpfen die Braunschweiger inklusive der Partie gegen die Franken bis Weihnachten aber noch fünfmal um Punkte. Dies hängt mit dem WM-bedingten späteren Start der deutschen Profiligen zusammen, der eine zusätzliche „englische“ Punktspielwoche im Dezember nach sich zieht und die Achtelfinalspiel im DFB-Pokal in die erste Märzwoche des kommenden Jahres rücken lässt.
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