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„Alles andere als ein Sieg wäre für die Schalker nicht normal“

Foulspiel mit Folgen: In Wolfsburg sah Norman Theuerkauf seine fünfte Gelbe Karte. (Foto: Susanne Hübner)

Eintracht erwartet den Champions-League-Teilnehmer – Norman Theuerkauf fehlt gelbgesperrt.

Von Elmar von Cramon, 16.10.2013

Braunschweig. Mit dem FC Schalke 04 wird eines der hochkarätigsten Bundesligateams am kommenden Wochenende seine Visitenkarte bei der Eintracht abgeben. Am Sonnabend um 15.30 Uhr kommt es im Eintracht-Stadion somit zu einer weiteren Partie Marke „David gegen Goliath“.
Die Blau-Gelben hoffen gegen die „Knappen“ wie zuvor in Wolfsburg auf eine Überraschung, während die Schalker sich vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Chelsea sicherlich keine Blöße geben wollen.
„Der Schwerpunkt unserer Arbeit lag während der spielfreien Zeit vor allem im konditionellen Bereich“, so Torsten Lieberknecht über die Trainingsinhalte der vergangenen Tage. Das mit einem 7:1-Sieg erfolgreich bestrittene Testmatch in Isenbüttel gab dem Eintracht-Coach die Möglichkeit, taktische Dinge auszuprobieren: „Das war auf schwerem Boden ein guter Test, um im taktischen Bereich zu arbeiten. Die Jungs haben die ganze Trainingswoche gut durchgezogen“, zeigt sich der 40-Jährige zufrieden.
Die positiven Schlagzeilen seit dem Sieg in Wolfsburg interessieren diese Woche nicht mehr, lediglich zur Fokussierung auf die eigenen Stärken wurde die Partie von Lieberknecht nochmals herangezogen: „Die Art und Weise, wie der Sieg erkämpft wurde, war nochmals ein Thema, um den Jungs zu verdeutlichen, dass wir ans Limit gehen müssen, wenn wir erfolgreich sein wollen. Nun stehen wir vor der nächsten Aufgabe, die es in sich hat.“ Die Aufgabe gegen den Hochkaräter aus dem Westen sieht er als Angelegenheit mit eindeutig verteilten Rollen, wissend, dass diese Konstellation auch Wolfsburg stolpern ließ: „Gegen uns als Aufsteiger wäre alles andere als ein Sieg für die Schalker nicht normal.“
Im Hinblick auf das Duell mit Chelsea rechnet Lieberknecht damit, dass sein Schalker Kollege Jens Keller auf das Rotationsprinzip setzen wird: „Die Vorfreude auf das Spiel gegen Chelsea ist groß, ich könnte mir vorstellen, dass gegen uns der Konkurrenzkampf angeheizt werden soll.“
Gleiches konnte er im eigenen Lager zuletzt bei Dennis Kruppke beobachten: „Seine Formkurve weist nach oben, er hat auf sich aufmerksam gemacht“, lobt der Trainer seinen Kapitän, der in Isenbüttel in der ersten halben Stunde einen Hattrick erzielte.
Noch warten müssen Marcel Correia, Jan Hochscheidt und Marjan Petkovic, die weiterhin Rehamaßnahmen absolvieren: „Bei Marcel können wir vorsichtig optimistisch sein“, so Lieberknecht, der allerdings keinen Zeitpunkt für ein Comeback des Verteidigers in Aussicht stellen möchte. Fehlen wird gegen Schalke auch Norman Theuerkauf (fünfte Gelbe Karte). Wieder in Braunschweig zurückerwartet werden heute Abend die Nationalspieler Omar Elabdellaoui, Ermin Bicakcic, Simeon Jackson und Daniel Davari: „Bei ihren Länderspielen hat sich bislang keiner von ihnen verletzt“, freut sich der Eintracht-Trainer.
So könnten sie spielen: Davari – Reichel, Dogan, Bicakcic, Elabdellaoui – Perthel, Caligiuri – Boland, Kruppke, Bellarabi – Kumbela (Ademi).
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