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„Alle ziehen sehr gut mit“

Schoss drei Tore in den Testspielen am vergangenen Wochenende gegen Northeim und Odense: Suleiman Abdullahi. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht spielt 3:3 gegen Odense – Freitag gegen Hessen Kassel.

Von Elmar von Cramon, 12.07.2016.

Braunschweig. Mit einem 3:0-Erfolg gegen Eintracht Northeim und einem 3:3-Remis gegen Odense BK beendeten Eintrachts Zweitliga-Fußballer die zweite Vorbereitungswoche auf die neue Saison. Auch am kommenden Wochenende stehen zwei Testbegegnungen auf dem Programm. Am Freitag um 18.30 Uhr gastieren die Löwen bei Hessen Kassel, am Sonntag wartet um 15.30 Uhr in Schöningen der tschechische Erstligist Bohemians Prag 1905.

„Bislang ist alles ordentlich verlaufen, alle ziehen sehr gut mit“, zieht Torsten Lieberknecht ein positives Zwischenfazit der ersten beiden Trainingswochen. Der jüngste Test gegen Odense stellte ihn hingegen nur teilweise zufrieden, auch wenn der Gegner bereits nächste Woche in den Punktspielbetrieb startet und körperlich somit weiter war als sein eigenes Team. „Die ersten beiden Tore fallen auf identische Art und Weise nach Kontersituationen, der dritte Treffer war ein krasser Torwartfehler von Rafal Gikiewicz. Jetzt gilt es aus den Fehlern zu lernen“, so der Eintracht-Coach, der aber auch positive Aspekte sah: „Wir haben die Rückstände aufgeholt und auch in spielerischer Hinsicht ordentlich agiert.“
Festersen (35.), Jönsson (49.) und Dieudionne (71.) hatten die Dänen dreimal in Führung gebracht, die von Suleiman Abdullahi (39./57.) und Julius Biada (85.) jeweils ausgeglichen wurde. „Tore tun den beiden gut, auch wenn noch viel Luft nach oben ist. Noch wichtiger ist aber, dass die mannschaftstaktischen Aspekte stimmen“, so Lieberknecht, der neben den beiden Torschützen auch Onel Hernandez und Quirin Moll ein bislang tadelloses Zeugnis in Sachen Engagement ausstellt. „Alle sind hier, um bei uns die nächsten Schritte zu machen und sind dementsprechend motiviert“, lobt Lieberknecht seine vier Neuzugänge, die allesamt „zeigen, dass sie brennen.“
Die nächste Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen, bekommen die Neu-Löwen und ihre Teamkollegen am Freitag gegen Regionalligist Hessen Kassel. Die Nordhessen, bei denen sich mehrere Leistungsträger verabschiedet haben, erwartet Lieberknecht ähnlich wie Northeim, auf die Defensive fokussiert: „Kassel wird versuchen, hinten gut geordnet aufzutreten. Von meiner Mannschaft erwarte ich, das Spiel zu machen.“
Offen ist, ob Keeper Jasmin Fejzic wieder zum Einsatz kommen wird. Nachdem der Bosnier gegen die Stadtauswahl eine halbe Stunde mitwirken durfte, kam er gegen Northeim und Odense nicht zum Einsatz. „Er hat in körperlicher Hinsicht noch Nachholbedarf und muss diesen erst aufholen“, begründet Lieberknecht das Fehlen des 30-Jährigen. Mirko Boland ist nach seiner Außenbandläsion hingegen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und aller Voraussicht nach einsatzbereit.
Noch immer kein Ergebnis lieferte unterdessen die Suche nach einem Innenverteidiger, der in das Anforderungsprofil der Löwen passt. Aus diesem Grund erwägt Torsten Lieberknecht, die Planstelle vorerst intern zu besetzen und nennt Niko Kijewski, Phil Ofosu-Ayeh sowie Ken Reichel als mögliche Kandidaten. Letzterer ist aufgrund seiner Gelb-Roten- Karte für das erste Saisonspiel am 7. August gegen Kickers Würzburg allerdings gesperrt und kann wie Saulo Decarli (Rotsperre) und Marcel Correia (Reha) nicht mitwirken. Allerdings versucht Eintracht nun gegen Reichels Sperre vorzugehen und hat Einspruch eingelegt, über den am 28. Juli vor dem DFB-Sportgericht verhandelt wird.
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