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„Alle Spieler haben noch Luft nach oben“

Durchsetzungsvermögen: Norman Theuerkauf und seine Mitspieler sind Sonntag gefordert. Foto: T.A.

Fußball: Vor Eintrachts Partie gegen Nürnberg hat Trainer Lieberknecht intensiv mit seinen Schützlingen gearbeitet

Von Elmar von Cramon, 10.09.2013.

Braunschweig. Einen 2:1-Sieg hatte Fußball-Erstligist Eintracht Braunschweig am vergangenen Wochenende beim Benefizspiel gegen den 1. FC Magdeburg eingefahren. Am kommenden Sonntag geht es nun gegen den 1. FC Nürnberg wieder um Bundesligapunkte.

„Ein Sieg würde uns allen guttun“, erklärt Torsten Lieberknecht mit Blick auf die Partie gegen die Nürnberger, die mit zwei Punkten einen Platz vor den Braunschweigern rangieren.
Selbstvertrauen will der Eintracht-Coach seiner Mannschaft für das Spiel gegen den „Club“ am kommenden Sonntag einimpfen, nicht nur aufgrund des erfolgreichen Testspielauftritts in Magdeburg: „Wir haben in den ersten vier Partien vieles richtig gemacht, waren für die Gegentore aber oft selbst verantwortlich. Deshalb können wir trotz der Niederlagen optimistisch in diese Begegnung gehen.“
Ohnehin sieht der Eintracht-Trainer das Duell der beiden Traditionsmannschaften nicht als „dramatisches“ Abstiegsduell an, sondern lediglich als „weitere Möglichkeit“, etwas Zählbares zu holen.
Ein Sieg könnte den Blau-Gelben unter Umständen zum Verlassen der Abstiegszone reichen. Dabei stört es den Trainer nicht, dass Teile der Medienlandschaft die Mission Klassenerhalt skeptisch sehen: „Abgeschrieben zu sein ist eine gute Ausgangsposition, man kann die Leute nur noch positiv überraschen“, erklärt der Aufstiegscoach, der während der Länderspielpause intensiv mit den Spielern gearbeitet hat, um aus jedem seiner Schützlinge noch ein paar Prozent mehr herauszukitzeln: „Alle haben noch Luft nach oben.“
Karim Bellarabi und Domi Kumbela sorgten in Magdeburg mit einem mustergültigen Angriff für den ersten Treffer, dennoch warnt Lieberknecht erneut vor zu hohen Erwartungen: „Die beiden hatten mit langen Verletzungspausen zu kämpfen und haben deshalb nur eine Halbzeit gespielt. Beide sind auf einem guten Weg und werden uns enorm weiterhelfen, taktisch noch variabler zu agieren.“
Auch die drei Eintracht-Nationalspieler sollen Garanten für einen erfolgreichen Auftritt gegen die Franken sein: Omar Elabdellaoui, der mit Norwegen gegen die Schweiz antrat, Ermin Bicakcic (mit Bosnien in der Slowakei) sowie Simeon Jackson (mit Kanada in Spanien gegen Mauretanien) werden morgen im Trainingsbetrieb zurückerwartet.
Noch kürzer treten muss nach seiner Oberschenkelzerrung Kevin Kratz, während Marcel Correia sich momentan in Mainz aufhält, um nach seiner Muskelsehnenverletzung Reha-Einheiten zu absolvieren.
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