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Ärgerliche Niederlage in Nürnberg

Diskussion nach Spielende: Rafal Gikiewicz (l.) redet auf Gerrit Holtmann ein. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht trifft am Freitag (18.30 Uhr) im eigenen Stadion auf den VfL Bochum.

Von Elmar von Cramon, 24.11.2015.

Braunschweig. Nürnberg bleibt ein schlechtes Pflaster für Eintrachts Zweitliga-Fußballer: Trotz Überlegenheit und guter Torchancen verließen die Löwen das Stadion beim 1:2 gegen den „Club“ als Verlierer. Am Freitag im Heimspiel gegen den VfL Bochum (Anstoß 18.30 Uhr) soll es nun zu einem versöhnlichen Wochenabschluss mit drei Punkten kommen.

„Ergebnistechnisch können wir sicherlich nicht zufrieden sein, es hilft nichts, dass wir die bessere Mannschaft waren“, war Marc Arnold nach der Partie unzufrieden. Der Auftritt der Blau-Gelben war wie schon in den Vorjahren ansprechend, blieb aber am Ende ohne Ertrag.
Schon der Halbzeitstand hatte die Kräfteverhältnisse nicht widergespiegelt: Der „Club“ war durch die einzige nennenswerte Gelegenheit durch Sebastian Kerk in Führung gegangen (33.), während Eintracht durch Gerrit Holtmann (13.) und Hendrick Zuck (36.) beste Gelegenheiten ausließ.
Im zweiten Durchgang hatte Nik Omladic mit einem 25-Meter-Hammer den Ausgleich besorgt (53.). Nachdem die Nürnberger die Braunschweiger Druckphase aber schadlos überstanden hatten, kamen sie nach einer Ecke durch Guido Burgstaller (84.) zum Siegtreffer. FCN-Coach Weiler sprach nach der Partie von einer „schlechten Leistung“ seiner Mannschaft und räumte freimütig ein, dass das „ungewöhnliche System“ Eintrachts seine Mannschaft vor große Probleme gestellt hätte.
Die Freude über das Lob hält sich bei Eintrachts sportlichem Leiter angesichts der Niederlage in Grenzen: „Vielleicht sollten wir in Nürnberg mal schlecht spielen, dafür aber punkten.“ Dennoch kann Eintracht zumindest mit der spielerischen Leistung zufrieden sein: „Man hat gesehen, dass sich die Mannschaft in Sachen Pass- und Ballsicherheit weiterentwickelt hat, vom Spielerischen können wir den Jungs keinen Vorwurf machen.“
Am Freitag gegen den VfL Bochum soll die spielerische Klasse dann in Tore umgemünzt werden: „Regeneration wird in dieser Woche im Vordergrund stehen“, erklärt der 45-Jährige.
Während Mirko Boland in Nürnberg als Einwechselspieler sein Comeback feiern konnte, ist offen, ob es für die Verletzten Emil Berggreen, Marcel Correia und Maximilian Sauer zu einem Einsatz gegen Bochum reicht: „Wir müssen die kommenden Trainingseinheiten abwarten“, so Arnold.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Baffo, Decarli, Correia - Reichel, Matuschyk, Omladic, Ofosu-Ayeh - Holtmann, Khelifi - Berggreen (Ademi).
Statistik
Mannschaft: Gikiewicz (2,5) - Reichel (3), Decarli (3,5), Baffo (3) - Zuck (4), Matuschyk (3), Omladic (2), Ofosu-Ayeh (3) - Holtmann (2,5), Khelifi (2,5) - Hochscheidt (3).
Eingewechselt: 76. Boland (-) für Hochscheidt: 85. Düker (-) für Khelifi; 89. Hvilsom (-) für Reichel.
Tore: 1:0 (33.) Kerk; 1:1 (53.) Omladic (ohne Vorarbeit); 2:1 (84.) Burgstaller.
Zuschauer: 21 561
Chancenverhältnis: 4:6
Eckballverhältnis: 3:6
Gelbe Karten: Omladic, Hochscheidt, Boland.
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