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Ärgerliche Heimniederlage bei den 46ers vergessen machen

Basketball-Bundesliga: Die Phantoms treten am Donnerstag (20 Uhr) in Gießen an.

Von Christoph Matthies, 21.12.2011.

Braunschweig. Trotz der unnötigen 70:77-Heimpleite gegen die personell dezimierten Skyliners Frankfurt könnten die New Yorker Phantoms doch noch mit dem guten Gefühl eines Sieges in die kurze Weihnachtspause gehen. Voraussetzung dafür wäre allerdings eine deutliche Leistungssteigerung am Donnerstag, wenn Braunschweigs Basketballer um 20 Uhr bei den Gießen 46ers antreten.

Gerade gegen die vermeintlich schwächeren Teams taten sich die Phantoms in dieser Saison besonders schwer. Kein Wunder also, dass Phantoms-Headcoach Sebastian Machowski großen Respekt vor den Mittelhessen hat, die sich nach ihrer deutlichen Niederlage in Tübingen auf dem dreizehnten Platz der BBL-Tabelle befinden. „Die Gießener sind gerade zu Hause besonders gefährlich, davon zeugt etwa ihr Sieg gegen Bamberg“, warnt Machowski vor der Heimstärke der 46ers, die immerhin vier ihrer sechs Begegnungen in der heimischen Sporthalle Ost gewinnen konnten. Besonders käme es gegen die Mannschaft von Cheftrainer Björn Harmsen darauf an, ihre beiden Topscorer, Flügelspieler Maurice Jeffers und Center Elvir Ovcina, am Punkten zu hindern: „Wenn wir es schaffen, die beiden zu stoppen, haben wir gute Chancen erfolgreich zu sein.“
Auch am Sonntag gegen Frankfurt lag ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen. Nach schwacher erster Halbzeit, in der Gästecenter Jermareo Davidson den überforderten Phantoms-Verteidigern 23 Punkte einschenken durfte, hatten sich die 3500 Zuschauer in der Volkswagenhalle schon fast mit der drohenden Niederlage arrangiert, bevor sich die Braunschweiger mit viel Moral wieder an die Gäste herankämpften und achteinhalb Minuten vor Ende der Partie sogar ausgleichen konnten. „Mit einem Sieg hätten wir uns oben festsetzen können. Leider haben wir uns in der Schlussphase durch unser schlechtes Defensivverhalten und Ballverluste wieder um den Lohn dieser Mühen gebracht“, beschreibt Machowski die letzten Minuten, in denen dem Heimteam nur noch wenig zählbares gelang, während Frankfurts Aufbauspieler Michael Thompson elf Punkte in Folge erzielte.
Da auch einige direkte Konkurrenten am Wochenende patzten, blieben die Phantoms trotz der Heimschlappe auf dem sechsten Platz, der nach der Hinrunde zur Teilnahme am Pokalwettbewerb berechtigen würde. Ein Sieg am Donnerstag in Gießen wäre dem Erreichen dieses angepeilten Zieles sicher nicht abträglich.
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