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Adler gastieren im Eintracht-Stadion

Lions-Quarterback Grant Enders ist gefordert, mit Punkten schon früh die Ambitionen der Adler im Keim zu ersticken. Nach der Sommerpause kein leichtes Unterfangen. Foto: Susanne Hübner

Football: Die New Yorker Lions starten am Samstag mit dem Heimspiel gegen Berlin (18 Uhr) in die zweite Saisonhälfte.

Von Daniel Beutler, 19.07.2016.

Braunschweig. Vorbei die Sommerpause für die New Yorker Lions. Nach zwei footballfreien Wochen bittet Cheftrainer Troy Tomlin heute wieder zum Training auf die Rote Wiese. Am Samstag steht um 18 Uhr das Heimspiel gegen die Berlin Adler im Eintracht-Stadion auf dem Plan. Auf dem Papier der ideale Gegner, um wieder Fahrt aufzunehmen. Nicht zu leicht, nicht zu schwer.

Der Hauptstadtclub steht mit zwei Siegen bei sechs Niederlagen auf dem drittletzten Platz. Die Siege wurden in den Duellen mit Schlusslicht Düsseldorf und dem Vorletzten aus Hamburg erzielt. Beides enge Partien. Die Niederlagen dagegen gestalteten sich deutlich. Bereits die 20:71-Niederlage am ersten Liga-Spieltag bei den Dresden Monarchs fundierte die argen Probleme in der Defensive, die zuvor bei den zwei klaren Niederlagen im Big6-Turnier angedeutet wurde. Das Urteil im Spielbericht auf der Adler-Homepage fiel vernichtend aus: „Aktuell sind wir nicht wettbewerbsfähig. Das muss man so krass sagen. Dass wir erstmals in dieser Saison Punkte erzielen konnten, war zwar schön, aber die Leistung insgesamt einfach indiskutabel.“
Die Mannschaft von Cheftrainer Eric Schramm lag bei ihren Niederlagen meist schon zur Halbzeit hoffnungslos zurück, vermochte es aber gegen Ende der jeweiligen Spiele einige versöhnliche Punkte zu erzielen. Dabei vertrauen die Adler verstärkt auf ihr Laufspiel, variieren hier viel. „Die Adler haben viel Talent in ihren Reihen“, weiß Braunschweigs Cheftrainer Troy Tomlin, dass die Gäste eine junge, ambitionierte Mannschaft haben.
Das Passspiel, geführt vom Deutschen Quarterback Paul Zimmermann erweist sich dabei aber als selten effektiv. Im Schnitt rund 117 Yards Raumgewinn pro Spiel und bereits elf Interceptions zeugen von einer anfälligen Offensive. Die lebt zu einem großen Teil von Devon Francois. Der US-Amerikaner spielt, nach der Verletzung des etatmäßigen Ballträgers Emmanuel Moody, seit Wochen schon in Personalunion als Runningback und Passverteidiger. In der Abwehr steht er an der Seite des ehemaligen Lions-Spielers Larry Williams. Der Linebacker bestritt aber bisher nur vier Liga-Spiele für die Berliner in dieser Saison.
So werden die Braunschweiger eine kleine Wundertüte erwarten. Auf dem Papier ist der Roster der Adler riesig. Wer aber im Kader steht, ist unklar.
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