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Ademi zum SV Ried gewechselt

Hat Eintracht in Richtung SV Ried verlassen: Orhan Ademi. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Arnold mit Eintracht in Vertragsgesprächen – Vrancic trainiert bei U23.

Von Elmar von Cramon, 02.09.2016.

Braunschweig. In den letzten Stunden des offenen Transferfensters schloss sich für Orhan Ademi am vergangenen Mittwoch das Kapitel Eintracht Braunschweig. Der Schweizer wechselte mit sofortiger Wirkung zum österreichischen Bundesligisten SV Ried und war beim gestrigen Testspiel der Blau-Gelben gegen Viktoria Berlin (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) bereits nicht mehr mit von der Partie.

„Wir wünschen Orhan alles Gute für seine sportliche und private Zukunft“, gibt Marc Arnold dem 24-Jährigen Positives mit auf den Weg, bedauert aber gleichzeitig, dass er sich in Braunschweig letztlich nie endgültig durchsetzen konnte: „Deshalb freuen wir uns, dass er einen Klub gefunden hat, der auf ihn setzt.“
Nach Ademis Demission und dem Ausfall von Suleiman Abdullahi könnte Youngster Phillip Tietz in die Lauerposition hinter Domi Kumbela, Julius Biada und Neuzugang Christoffer Nyman rücken.
Der sportliche Leiter der Löwen warnt allerdings davor, von dem Nachwuchsspieler „Wunderdinge“ zu erwarten: „Man darf nicht vergessen, dass Phillip in der vergangenen Saison noch A-Jugendspieler war. Er spielt nun sein erstes Herrenjahr und soll behutsam aufgebaut werden. Spielpraxis in der U23 hilft ihm dabei genauso wie das Training bei den Profis.“
Der sportliche Leiter möchte sicherstellen, dass in der Entwicklung des gebürtigen Braunschweigers alles zusammenpasst: „Man muss aufpassen, dass die einzelnen Schritte nicht zu schnell oder in die falsche Richtung gehen.“
Trotz des Abgangs von Ademi verfügen die Blau-Gelben nach Transferschluss über einen sehenswert ausgeglichenen Kader mit hoher Leistungsdichte in allen Mannschaftsteilen. „Verletzen sich mehrere Spieler, braucht man eine gewisse Kadergröße und Qualität“, weiß Arnold und verweist auf die Vorjahre, in denen die Blau-Gelben oft genug personelle Engpässe hatten: „Wir wissen, wie schnell das bei Verletzungen und Sperren gehen kann.“
Keine Neuigkeiten gibt es in Sachen eigener Vertragsverlängerung. Der gute Saisonstart oder die zuletzt geglückten Transfers haben laut Aussage des 45-Jährigen keine Auswirkungen auf die Gespräche: „Wir sind nach wie vor im Austausch, dabei spielt der Tabellenstand keine Rolle.“
Ein ehemaliger Löwe kehrte unterdessen zumindest in den blau-gelben Übungsbetrieb zurück: Aufstiegsheld Damir Vrancic, der vor Saisonbeginn seinen Vertrag beim Halleschen FC auflöste, trainiert bei Eintrachts U23 mit. „Er hat darum gebeten, sich bei uns fit halten zu dürfen“, so Arnold, der offen ließ, ob der Routinier die schwach gestartete Mannschaft von Henning Bürger personell verstärken könnte: „Darüber haben wir noch nicht gesprochen.“
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