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Acht Tore sind zu wenig

Eintracht: Marc Arnold hält aber nichts von einer Stürmerdiskussion.

Von Elmar von Cramon, 16.09.2009.


Braunschweig. Nach dem erfolgreichen Heimauftritt gegen Ingolstadt brachten Eintrachts Drittligafußballer aus Unterhaching keine Punkte mit.

Das Spiel war für Eintrachts sportlichen Leiter Marc Arnold wegen des 0:2 ein Ärgernis: „Es wäre durchaus möglich gewesen, von dort etwas mitzunehmen. Doch wie so oft in der 3. Liga wird derjenige bestraft, der den ersten Fehler macht.“ In diesem Falle war das Eintrachts Abwehrspieler Deniz Dogan. Der Ex-Lübecker hatte bisher stets zu den besten Akteuren gehört, diesmal passierte ihm aber der spielentscheidende Lapsus: Im Anschluss an einem Fehlpass des 29-Jährigen erzielte Unterhachings Konrad die Führung. „Haching war nicht wirklich besser als wir, deshalb ist es ärgerlich, dass wir kein Tor erzielt haben“, sagt Arnold.
Eine Stürmerdiskussion hält der 38-Jährige allerdings für unangebracht, weil nicht nur die Angreifer für Torgefahr sorgen sollen: „Acht Treffer in neun Spielen sind zu wenig, das wollen wir auch nicht wegdiskutieren.“ Allerdings vermisst er speziell nach Eckbällen die allgemeine Torgefahr: „Es spricht nichts dagegen, wenn sich dort auch mal ein Abwehrspieler in die Torschützenliste einträgt.“
Ihren primären Job erledigte die Defensivabteilung der „Löwen“ bislang relativ gut. Zwar sind nach neun Spielen zehn Gegentreffer zu verzeichnen, das Auftreten wirkt jedoch wesentlich organisierter als im Vorjahr: „Ich finde, dass wir wesentlich strukturierter agieren“, meint auch Arnold. Zudem gelang es Trainer Torsten Lieberknecht, mit Oliver Kragl einen vielversprechenden Akteur „ins kalte Wasser“ zu werfen, was dieser seinem Coach mit einer Klasseleistung nebst Tor zurückzahlte: „Wir haben auch die zweite Mannschaft gezielt verstärkt und mit Karim Bellarabi, Finn Gierke und Marcel Thomsen auch noch andere vielversprechende Akteure in der Hinterhand.“
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