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Acht Mannschaften ringen um den Meistertitel

Die Basketball-Bundesliga startet am Sonnabend in ihre heiße Phase.

Von Christoph Matthies, 27.04.2011.


Braunschweig. Der Pulverdampf des 34. Spieltages hat sich kaum verzogen, da bereiten sich die besten acht Teams der Basketball-Bundesliga bereits intensiv auf ihre anstehenden Playoff-Duelle vor. An interessanten und aller Voraussicht nach spannenden Paarungen besteht auch in dieser „Postseason“ kein Mangel.

Am eindeutigsten dürfte nach einleuchtender Expertenmeinung die Best-of-Five-Serie des Deutschen Meisters aus Bamberg gegen Bremerhaven aussehen. Der Ligaprimus aus Oberfranken dominierte die Konkurrenz und kann auf eine beeindruckende Bilanz (32 Siege, 2 Niederlagen) verweisen. Ein Weiterkommen der Nordseestädter, die am letzten Spieltag noch auf den achten Tabellenplatz vorstoßen konnten, wäre mehr als eine Überraschung – es wäre ein Basketballwunder.
Spannender wird es vermutlich in der Serie der zweitplatzierten Skyliners aus Frankfurt gegen Göttingen zugehen. Nachdem die Südniedersachsen nach weitgehend enttäuschender BBL-Saison doch noch als Siebter die Meisterrunde erreichten, ist der Mannschaft von Cheftrainer John Patrick einiges zuzutrauen. In den vergangenen zwei Jahren konnten die Veilchen im internationalen Wettbewerb immer wieder beweisen, dass sie stets dann zur Stelle sind, wenn es wirklich darauf ankommt. Und wer Benetton Treviso Paroli bieten kann, hat auch gegen Frankfurt eine Chance.
Als Favorit geht Alba Berlin gegen Oldenburg ins Playoff-Rennen. Nach zunächst verkorkstem Beginn hauchte der israelische Headcoach Muli Katzurin dem Spiel der Hauptstädter neues Leben ein. Mit zehn Siegen aus zwölf Partien legten die wiedererstarkten Albatrosse einen gelungenen Saisonendspurt hin. Doch auch die „Donnervögel“ aus Oldenburg haben mit Akteuren wie Rickey Paulding oder Luka Bogdanovic absolute Topspieler der Liga in ihren Reihen.
Ein nahezu ausgeglichenes Duell erwarten viele BBL-Beobachter in der Paarung Dragons Quakenbrück gegen Braunschweig. Trotz der beiden deutlichen Hauptrundenerfolge der Drachen sieht Sven Simon, Experte des Basketball-Magazins „Five“, sogar leichte Vorteile bei den Phantoms. Am kommenden Sonntag (17 Uhr) beginnt die Serie in Quakenbrück, bevor Spiel zwei am 4. Mai (20 Uhr) in der Volkswagenhalle stattfindet.
Neben den Giants aus Düsseldorf muss der Mitteldeutsche BC den schweren Gang in die Zweite Liga antreten. Ersetzt werden die beiden Klubs durch die Südteams aus München und Würzburg, die sich für die BBL qualifizierten.
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