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„Abstimmung hat nicht gepasst“

Football: Die Offense der Braunschweig Lions muss besonders an ihrem Passspiel arbeiten

Von Daniel Beutler

Braunschweig. In ihrem vierten Saisonspiel in der German Football League kamen die Braunschweig Lions gegen die Berlin Adler nicht über ein Unentschieden hinaus und ließen die immer noch größte Baustelle im Team erkennen: den Angriff.

Zwei Wochen bleiben dem amtierenden Meister bis zu ihrem nächsten Punktspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes. Zeit, welche besonders der Angriff nutzen muss, um im Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer bestehen zu können. Denn zuletzt besiegten die Hurricanes den Lions- und Adler-Bezwinger aus Dresden deutlich mit 53:14 vor heimischem Publikum.
Zwar siegten auch die Braunschweiger in dieser Saison beim 55:35 in Köln bereits deutlich, doch von dieser Glanzleistung war im Angriff gegen Berlin nicht viel zu sehen.
„Die Abstimmung hat nicht gepasst“, sagte Lions-Quarterback Dennis Zimmermann im Interview direkt nach dem Spiel noch auf dem Feld. Zwar fanden die Hälfte seiner Pässe ihr Ziel, aber gelang dem Spielmacher kein einziger Pass in die Endzone. Bemerkenswert, da Zimmermann in der Woche zuvor gegen Köln den Lions-Rekord für Touchdown-Pässe in einem Spiel auf acht nach oben korrigierte.
So gut muss die Offense gegen Kiel nicht unbedingt funktionieren, um als Sieger vom Platz zu gehen, aber eine Steigerung ist unumgänglich. Daher überlegt Lions-Headcoach Javier Cook auch den gelernten Wide Receiver und jetzigen Defensive Back David DeArmas als Passempfänger auflaufen zu lassen. So soll Druck von den jungen Spielern auf der Position genommen werden, die nach den Ausfällen von Jörg Heckenbach und Olaf Fischer unweigerlich im Rampenlicht stehen.
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