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Abstiegskampf-Kracher beim VfL Wolfsburg

Duell im Hinspiel: Wolfsburgs Paul Seguin gegen Roger de Oliveira Bernardo (Ingolstadt). regios24

1. Fußball-Bundesliga: Mit dem FC Ingolstadt ist die Mannschaft der Stunde zu Gast bei den Wölfen.

Wolfsburg, 13.04.2017.

Aufgepasst, VfL Wolfsburg: Der FC Ingolstadt, Samstag (15.30 Uhr) in der Volkswagen-Arena im Abstiegskampf-Kracher zu Gast, ist die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Bundesliga.

Nur die Schanzer und RB Leipzig gewannen in der jüngsten englischen Woche alle drei Begegnungen – für den FCI eine neue Rekordserie in der Bundesliga.
Innerhalb von einer Woche verkürzte der FC Ingolstadt den Rückstand auf den rettenden Platz 15 von zehn Punkten auf einen Zähler. Die Oberbayern entwickelten dabei eine ganz ungewohnte Offensivpower, denn sie erzielten erstmals in zwei Bundesliga-Spielen in Folge jeweils drei Treffer. Ingolstadt siegte sowohl beim FC Augsburg als auch gegen Schlusslicht Darmstadt 98 mit 3:2.
Es läuft immer besser für den FCI unter Trainer Maik Walpurgis, unter dessen Regie die Mannschaft in neun Auswärtsspielen vier Siege feierten. Auf die bislang kurze Erstliga-Historie Ingolstadts hochgerechnet, ist das ein Topwert, denn in den ersten 22 Gastspielen im Fußball-Oberhaus gab es nur drei Siege für die Schanzer.
Ganz anders der VfL Wolfsburg: Die Grün-Weißen holten aus den letzten drei sieglosen Spielen nur einen Punkt. Der VfL dagegen verlor am 28. Spieltag bereits zum 14. Mal in dieser Saison, dieses Mal sang- und klanglos mit 1:4 beim FC Schalke 04. In der Hälfte ihrer Spiele gingen die „Wölfe“ also geschlagen vom Platz.

Das sind schon mehr Niederlagen als in der kompletten Vorsaison (13). Mehr noch: Die Wolfsburger kassierten bereits acht Heimniederlagen, das ist gleichbedeutend mit der Einstellung dieses Vereinsnegativrekords für eine komplette Bundesliga-Spielzeit.

Neun Heimniederlagen mussten die Wölfe folglich noch nie hinnehmen, doch die droht der Mannschaft, tritt sie noch einmal so leblos auf wie vor Wochenfrist in der Veltins-Arena.

VfL-Cheftrainer Andries Jonker mahnte vor dem Duell mit der Ingolstadter Mannschaft allerdings an, Ruhe zu bewahren: „Wir müssen über 90 Minuten defensiv stabil stehen und Geduld haben. Vielleicht sollten wir noch einmal zurück- oder querpassen und nicht sofort schießen. Auch wenn wir wollen, müssen wir weiter nachdenken, den Kopf einschalten und überlegen, was wir machen.“ 
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